Nachspielzeit

Bad Hersfeld hat sportlich doch einiges zu bieten

+
Walter Kell

Es gibt nichts Schöneres für Veranstalter, wenn nachher noch über ihre Sportereignisse gesprochen wird.

Das traf auf das Grasbahnrennen des MSC Bad Hersfeld zu. Wieder einmal. Nicht nur, dass auch die 13. Austragung spektakuläre Rennen lieferte und 2.000 Zuschauer an der bestens präparierten Bahn mitfieberten – nicht zuletzt der Bahndienst leistete ganze Arbeit. Ein Fahrer sagte, Hersfeld biete die „am besten präparierte Bahn in ganz Deutschland“. Diesen Superlativ und andere heimsten die Organisatoren des MSC ein. Ohne Sturz, eher selten bei solchen Wettbewerben, lief das hochklassige Programm ab. Bad Hersfeld hat im Sport also doch noch etwas zu bieten.

Auch die Bad Hersfelder Radsportler machen von sich reden. Nachdem sich Heiko Katzler den Hessenmeistertitel im Jedermann-Einzelzeitfahren gesichert hatte, sorgten er und seine Kollegen auch in Dresden und Hamburg für Erfolge. Als Team überzeugten sie in Sachsen, wo auch beachtliche Einzelresultate heraussprangen. Wieder hat Bad Hersfeld mehr zu bieten als Fußball und Handball.

Apropos Handball. Es müssen nicht Siege oder Top-Platzierungen sein, mit denen man sich ins Gespräch bringt. Pfiffig bereiteten sich die B-Jugend-Handballerinnen des TV Hersfeld auf ihre Oberliga-Saison vor. Auch ein Schnuppertraining beim Kurhessischen Golfclub Oberaula war dabei, ein prima besetztes Turnier am heutigen Samstag in der Geistalhalle folgt. Jetzt heißt es, Punkte zu ergattern in der Saison.

Die Fußballer der SG Festspielstadt SpVgg Bad Hersfeld sind – unabhängig vom Ausgang des Spiels am gestrigen Abend – prima in ihre Saison gestartet, das Pokal-Highlight gegen den Verbandsligisten Eschwege vom Mittwochabend inklusive. Von der Basis zu den Profis: Die Bundesliga startet an diesem Wochenende. Spätestens jetzt gewinnt das Leben wieder an Bedeutung.

Kommentare