Hallenfußball in Niederaula

B-Junioren des JFV Bad Hersfeld gewinnen das Turnier

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Siegtorschütze Alex Schaubert (rechts) bescherte dem JFV Bad Hersfeld den Tageserfolg beim B-Juniorenturnier in Niederaula.

Niederaula – Im Endspiel des B-Junioren-Turniers in Niederaula setzte sich der JFV Bad Hersfeld im Duell zweier Gruppenligisten gegen den gastgebenden JFV Aulatal mit 2:0 durch.

Das Beste kam auch bei der Konkurrenz der B-Junioren-Fußballer am Sonntag zum Schluss. Spannend und umkämpft war das Finale, und es bot reichlich Dramatik. Niklas Hafner brachte Bad Hersfeld in Führung – Aulatal aber gab nicht klein bei. Der Gastgeber traf zweimal den Pfosten, und er vergab drei Achtmeter-Strafstöße. Die waren nach den Futsal-Regeln die Folge, nachdem Bad Hersfeld zu viele Fouls begangen hatte. Aulatal aber konnte keinen davon nutzen – und Hersfelds Keeper Angelino Nikolovski hielt sein Team im Spiel. Bis dessen Mitspieler Alex Schaubert 20 Sekunden vor dem Ende für die Entscheidung sorgte.

Der Tagessieger legte die Erfolgsbasis in seinem Defensivverhalten. „Wir haben im gesamten Turnier kein Tor kassiert“, sagte Trainer Waldemar Hafner, „die beiden besten Mannschafaten standen im Finale“.

Das sah Enis Adrovic, Coach des Kontrahenten, ähnlich. „Unsere Vorrunde war super, meiner Meinung nach waren wir die spielstärkste Mannschaft. Wir haben gut kombiniert, mit einem prima Kurzpassspiel“. 21:1 Tore schoss Aulatal in seinen drei Gruppenspielen des Wettbewerbs, an dem acht Teams teilnahmen.

„Im Endspiel wollte Hersfeld vielleicht mehr. Auch wenn wir die besseren Chancen hatten“, erklärte Adrovic vielsagend. Als Einzelspieler auffallend: Luis Veapi. Technisch brillant wirkte der für sein Alter eher kleingewachsene Nachwuchskicker, ideenreich war er im Spielaufbau.

Ein Farbtupfer in der Konkurrenz der 14- bis 16-Jährigen: die C-Junioren des JFV Aulatal, die sich gegen die bisweilen drei Jahre Älteren prima schlugen. Sie wurden Dritter des Turniers – nachdem sie die dritte Vertretung des Gastgebers im kleinen Finale mit 4:2 geschlagen hatten. „Es hat Spaß gemacht“, sagte Trainer Marc Fürstenhöfer. „Wir haben uns sehr gut bewegt, haben versucht, attraktiv und schnell zu spielen. Wir haben ansehnlichen Hallenfußball gezeigt. Nur: Wir haben zu viele Torchancen liegen gelassen“.

Besonders im Gruppenspiel gegen die JSG Witzenhausen bot Aulatals Nachwuchs einen starken Auftritt. 3:0 hätte er gewinnen müssen, um die Runde der letzten Vier zu erreichen – heraus kam ein 4:0. Man habe den Gegner an die Wand gespielt, freute sich der Coach. Gegen die Finalisten waren die C-Junioren noch chancenlos, so fehlte im Halbfinale gegen Aulatals „B1“ die Kraft. Sei’s drum: Die Leistung war ein Versprechen für morgen.

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