Fußball-Kreisliga A 2

Ausbach/Friedewald will die Spitze festigen

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Steht nach wie vor seinen Mann für Ausbach/Friedewald: David-André Hugo (links), hier im Duell mit Philippsthals Tim Ruch. Auf Hugos Team warten am Wochenende zwei Derby-Aufgaben.

Nur von den Wenigsten vor der Serie erwartet, liegen die Fußballer der SG Ausbach/Friedewald in der noch jungen Saison auf Platz eins der Kreisliga A 2.

Ausbach/Friedewald – Ihre Bilanz ist makellos: drei Spiele, drei Siege, 15:5 Tore. Ehe sie bei der SG Werratal erstmals auswärts antreten, schließen sie an diesem Wochenende ihren Heimspiel-Fünferpak ab: Es sind die Derbys gegen die SG Schenklengsfeld/Rot./Wipp. am Freitag (18.30 Uhr in Friedewald) und den SV Wölf am Sonntag (15 Uhr in Ausbach).

Der Saisonstart: Den erklärt der neue Trainer Markus Höhn so: „Unser großes Plus ist, dass wir in der Vorbereitung alle gut gearbeitet haben, dass wir ehrlich im Umgang miteinander sind und über Disziplin verfügen. Die Trainingsbeteiligung ist wunderbar“. Das sehe man auch in den Spielen, in denen seine Mannschaft in Rückstand gelegen habe. „Wir waren konditionell auf der Höhe“, ergänzt Höhn, der sich auch darüber freut, „wie wir die Tore herausgespielt haben“.

Der Umgang damit:Höhn fügt hinzu: „Ich habe der Mannschaft gesagt, dass das Lob von heute morgen nicht mehr zählt.“ Sein Team sei realistisch, es müsse auf dem Boden bleiben. Den Coach stimmt optimistisch, dass seine Spieler die Trainingseinheiten in der 14-tägigen Pause (im letzten Spiel gab es einen 6:2-Sieg gegen Großentaft) gut angenommen hätten.

Die Derby-Aufgaben: „Das habe ich noch nie erlebt, fünf Heimspiele in Folge zu haben“, meint Höhn. „Und diese Situation erlaubt es uns auch gar nicht, hochnäsig oder arrogant zu sein.“

Insgesamt lobt er das Niveau in der für ihn unbekannten Spielklasse. „Das hat schon etwas mit Fußball zu tun“, sagt er.

Die große Gefahr sei die Herangehensweise in den beiden Derbys. „Wenn man da nur ein bisschen in der Konzentration und der Einstellung nachlässt“, könne sich das negativ auswirken.

Das Spiel am Freitag: Der Tabellenzehnte Schenklengsfeld/Rot./Wipp. ist zu Gast beim Klassenbesten. Mit dem Gegner kreuzt auch dessen Trainer Martin Stein auf, vor gut einem Jahr noch bei der SG Ausbach/Friedewald tätig. Der Gast ist klarer Außenseiter, zumal sich Markus Pitton am vergangenen Samstag in der Partie gegen Soisdorf die Rote Karte einhandelte und in Friedewald fehlt.

Das Spiel am Sonntag: Das Duell mit dem SV Wölf geht als Spitzenspiel durch, der Zweite der Tabelle gastiert beim Ersten. Wölf gilt als Titelanwärter. So gesehen, ist ein offenes Spiel zu erwarten.

Das Personal: Zwei, drei angeschlagene Spieler hätten eine Pause zur Regeneration bekommen, sagt Höhn. „Alle sind genesen. Der Kader ist komplett.“ " ÜBRIGE SPIELE

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