Aulatals Wolf trifft beim 1:4 sehenswert

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Aulatals Zugang aus Bad Hersfeld, Nils Wolf, (hier links im Bild im Spiel gegen den KSV Baunatal), traf durch einen Freistoß aus 25 Metern Torentfernung sehenswert ins Dreieck. 

Waldsolms. Die A-Juniorenfußballer des JFV Aulatal haben ihr Verbandsligaspiel in Waldsolms deutlich mit 1:4 verloren. Nils Wolf traf per direktem Freistoß in den Winkel.

Die Hoffnung, im Auswärtsspiel bei der SG Waldsolms einen Punkt klauen zu können, erwies sich als Illusion – die Lage im Kampf um den Klassenerhalt hat sich für die A-Junioren-Fußballer des JFV Aulatal indessen nicht geändert. 1:4 (1:3) unterlag das Gästeteam am Samstagnachmittag im südlichen Lahn-Dill-Kreis – und nach wie vor besitzt Aulatal einen Punkt Vorsprung auf die JSG Schauenburg, die den drittletzten und den ersten der drei Abstiegsplätze inne hat.

„Wir hatten uns viel vorgenommen“, sagte Felix Bodes aus Aulatals Trainer- und Betreuerteam. Nach nicht einmal einer Minute aber kassierte der Gast den ersten Gegentreffer auf der schmucken Kunstrasen-Anlage beim Siebten der Tabelle: Einen Eckball köpfte Aulatal aus dem Sechzehner raus, und der Gastgeber nutzte den zweiten Ball durch einen Schuss von der Strafraumkante zur Führung.

Aulatal versuchte, ins Spiel zu finden – der zweite Rückschlag aber folgte auf dem Fuße. Paitaris drang über die linke Seite in den Strafraum ein und traf nach knapp einer Viertelstunde zum 2:0.

Es spricht für die Moral des Gastes, dass er sich nicht hängen ließ. Und als wollte er beweisen, wie viel Feingefühl er als Kicker besitzt, trat Nils Wolf, der vor dieser Serie zusammen mit Jonas Schaefer vom JFV Bad Hersfeld ins Aulatal wechselte, in Erscheinung. Nils, Sohn des Ludwigsauer Ex-Kickers Sven und Enkel des Fußball-Recken Reinhold, traf per Freistoß aus gut und gerne 25 Metern Torentfernung sehenswert ins Dreieck. 1:2 nach 41 Minuten.

Wie gewonnen, so zerronnen

Dass dem Gästeteam vor allem wegen seiner seit Wochen angespannten personellen Situation Stabilität und Cleverness fehlen, erlebte es noch vor der Pause. Wie gewonnen, so zerronnen musste sich Aulatal denken, als das 1:3 folgte. Das Stückchen Euphorie, das Wolfs Freistoßtor gebracht hatte, war dahin.

Im zweiten Abschnitt verhinderte Jonas Bämpfer, der für Jonas Rös in die Kiste gekommen war und in den letzten Wochen so manch gutes Spiel für den Kreisoberligisten Rotenburg/Lispenhausen geliefert hatte, einen höheren Rückstand. Gleichwohl mühte sich sein Team redlich, Treffer Nummer zwei zu erzielen. Das 1:4 fiel ähnlich wie das 0:1 – und Felix Bodes fasste Aulatals Auftritt zusammen.

„Im Mittelfeld und dem Spiel nach vorn war’s eigentlich ganz gut, und nach dem 1:3 haben wir einige Chancen liegen lassen.“ Eines aber gab er zu: „Verteidigt haben wir nicht gut.“

Aulatal: Rös (46. Bämpfer) - Völker, Schuhmann, Wolf, Schaefer - Leiding, Kunze - Klawonn, Krapp, Piranty - Käsmann sowie Manß, Beck, Alrahman

Tore: 1:0 Musseleck (1.), 2:0 Paitaris (14.), 2:1 Wolf (42.), 3:1 Musseleck (45.), 4:1 Reinl (53.)

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