Fußball-Gruppenliga

Aulatals Trainer Veapi warnt vor erfahrenem Gegner

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Hinter dem Einsatz von Aulatals Simon Müller (rechts) steht am Sonntag ein dickes Fragezeichen. 

Am Sonntag empfängt Gruppenliga-Aufsteiger Aulatal  im nächsten Heimspiel in Oberaula die SG Schlüchtern/Elm – Beginn im Katzbach-Stadion ist um 15 Uhr.

Sechs, Spiele, zwölf Punkte – und nach dem äußerst erfolgreichen vergangenen Wochenende Platz drei: Für die SG Aulatal könnte die Serie in de Fußball-Gruppenliga momentan nicht besser laufen.

Doch Ernest Veapi weiß, dass die Ergebnisse vom letzten Freitag und Sonntag Makulatur sein können, wenn sein Team gegen Schlüchtern nicht nachlegt. Während der Aulataler Coach mit dem Spiel am Freitag in Bronnzell (2:1) mehr zufrieden war – „da ist alles beherzigt worden, was wir ausgegeben haben“ – musste er am Spiel am Sonntag in Künzell Kritik üben. „Da haben wir zwar mit 1:0 und 3:2 geführt, aber wir haben zwischenzeitlich den Faden verloren“, krittelte der Aulataler Coach. „Gegen andere Mannschaften hätten wir vielleicht schlechter ausgesehen.“

Schlüchtern rechnet er gerade zu diesen „anderen“ Teams, vor denen er mahnend den Zeigefinger erhebt. „Sie sind erfahren genug, um uns zu Hause ein Bein zu stellen“, sagt er. Einen Beweis dafür, dass der Konkurrent in der Liga zu mehr fähig ist, als es der derzeitige zehnte Rang aussagt, lieferte Schlüchtern beim 1:1 gegen Bronnzell. Das Ergebnis lässt auf eine Trotzreaktion auf die 1:7-Niederlage eine Woche zuvor in Eiterfeld/Leimbach schließen, wo Schlüchtern mit eine der höchsten Saisonniederlagen in der Gruppenliga kassierte. „Ich rechne auf jeden Fall mit einer großen Gegenwehr. Es wird keine leichte Aufgabe“, sagt Veapi.

Nichtsdestotrotz freute sich der Coach darüber, wie sich seine Mannschaft in der zweiten Hälfte in Künzell zusammengenommen und nach dem Ausgleich für Künzell noch einmal das Heft an sich gerissen habe.

Allerdings hat der Coach am Sonntag wieder Personalprobleme. Ausgerechnet Kapitän Daniel Weber ist im Training umgeknickt. Hinter seinem Einsatz steckt ein dickes Fragezeichen. Genauso wie hinter Philipp Rehbaum, Simon Müller und Georg Muratidi sowie Pascal Honstein. Nicht zum Einsatz kommen Heiko Richhardt, Marcel und Daniel Naumann.

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