Aulatals Fußballer Daniel Schwarz greift nochmal an

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So ist Daniel Schwarz bekannt: Mit guter Ballbehauptung auf engem Raum und explosivem Abschluss.

Aulatal. Am Sonntag treffen im Topspiel der Kreisoberliga Nord die Fußballer der SG Aulatal und der SG Eiterfeld/Leimbach aufeinander. Aulatals Daniel Schwarz ist guter Dinge.

Herr Schwarz, was dürfen wir von dem Duell am Sonntag erwarten?

Daniel Schwarz: Ich denke, ein gutes Spiel. Beide Teams werden auf Sieg spielen. Es wird ein enges Spiel.

In welchen Bereichen könnte es sich entscheiden, wo liegen Vorteile und Schwächen der beiden Mannschaften?

Schwarz: Eiterfeld/Leimbach verfügt schon über gute Einzelspieler. Als Team sind wir, glaube ich, gefestigter. Wenn es uns gelingt, als Mannschaft Gas zu geben, sollten wir das auch schaffen am Sonntag.

Zum Hinspiel: das gewann Eiterfeld/Leimbach 3:1. Welche Erinnerungen haben Sie daran?

Schwarz: Wir haben ganz gut begonnen in den ersten zehn Minuten, der ersten Viertelstunde. Dann haben wir den Faden verloren und haben nicht mehr ins Spiel gefunden, warum auch immer. Eiterfeld/Leimbach hat uns dann ziemlich an die Wand gespielt. Das soll es jetzt nicht geben. Am Sonntag wollen wir das besser machen.

Und Sie verwandeln wieder einen Freistoß?

Schwarz(lacht): Das weiß ich noch nicht.

Der Tabelle nach zu urteilen, wirkt die SG Aulatal derzeit sehr stabil. In 15 Spielen hat sie erst neun Tore hinnehmen müssen. Wie ist die aktuelle Form Ihres Teams einzuschätzen?

Schwarz: Ja, das stimmt, in der Abwehr stehen wir ziemlich stabil. Im Spiel nach vorn gibt es immer etwas zu verbessern. Wir müssen das Spiel manchmal schneller machen und mehr Gas geben.

Spielt es aus Sicht der SG Aulatal eine Rolle, dass der Oberaulaer Nils Fischer momentan nicht in der Ersten spielt aufseiten der SG Eiterfeld/Leimbach?

Schwarz: Nein, überhaupt nicht.

Zu Ihnen. Was hat Sie dazu bewogen, in der vergangenen Winterpause den Sprung in eine höhere Liga zu wagen, nachdem Sie in den Jahren zuvor zahlreiche Angebote hatten?

Schwarz:Ja, das ist schon richtig, ich wüsste jetzt nicht, wie viele Angebote das waren. Während meiner Kreuzband-Verletzung im vergangenen Jahr hatte ich acht Monate Zeit, mir Gedanken zu machen. Ich habe auch daran gedacht, mit dem aktiven Fußball aufzuhören. Ich bin aber zu dem Entschluss gekommen, mit 26 muss das nicht sein: Ich wollte noch mal angreifen. Dazu gehörte auch, Mühlbach/Raboldshausen zu verlassen und zur SG Aulatal zu wechseln.

Können Sie nach wenigen Monaten ein Zwischenfazit Ihrer Zeit im Aulatal ziehen?

Schwarz:Ich bin gut aufgenommen worden, gut angekommen und habe die Sommer-Vorbereitung gut absolviert. Im Ausdauer- und dem konditionellen Bereich könnte ich noch mehr machen. Aber es macht großen Spaß. Das passt schon.

Sie sind für Ihre Torgefahr bekannt. Wie sehen Sie Ihre Rolle im Team?

Schwarz:Das Wechselspiel mit unserem Neuzugang Sergej Boka in der Spitze klappt immer besser. Ich sehe mich aber eher auf der „Zehn“. Ich finde es schöner, wenn ich das Spiel vor mir habe.

Sie trainieren die Frauen der SG Geistal in der Gruppenliga. Ist das nicht eine andere Welt?

Schwarz: Einen gewissen Ehrgeiz haben die Frauen auch. Mit Herrenfußball ist das nicht zu vergleichen, man muss da schon Abstriche machen. Aber Geistals Frauen können auch Fußball spielen, da weiß jeder, was er mit dem Ball machen muss. Uns fehlt halt ein bisschen das Glück, sonst stünden wir nicht an drittletzter Stelle. Es hätten durchaus neun oder zehn Punkte mehr sein können bisher.

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