Fußball-Gruppenliga im Blickpunkt: Aufsteiger erwartet Schlusslicht SG Eiterfeld

Aulatal will nachlegen

Szene aus dem Hinspiel im September: Aulatals Mannschaftskapitän Daniel Weber (links) und Steffen Aumann von der SG Eiterfeld/Leimbach im Kopfballduell. Foto: Eyert

Kirchheim. Derby in Kirchheim: Dort trifft die SG Aulatal am Sonntag ab 15 Uhr auf die SG Eiterfeld/Leimbach. Es ist das Spiel des Tabellenelften gegen das Schlusslicht. Zwölf Zähler trennen beide Mannschaften. Aufsteiger Aulatal belegt nach derzeitigem Stand den ersten Nichtabstiegsplatz.

Doch ob es am Sonntag tatsächlich zu diesem Kellerduell kommen wird, muss aufgrund der Wetterprognosen (siehe Hintergrund) stark angezweifelt werden. Aulatals Trainer Markus Pflanz ist trotzdem zuversichtlich und sagt: „Wir wollen auf alle Fälle spielen. Wir haben mit dem Sieg in Rothemann einen guten Start hingelegt und wollen jetzt nachlegen.“ Während der Woche sei der Platz in Kirchheim bespielbar gewesen. Sollte es allerdings schneien und wie angekündigt Dauerfrost folgen, „könnte es eng werden“, um es mit Pflanz’ Worten zu sagen.

Seiner Mannschaft habe der Auftaktsieg gutgetan, hat er beobachtet. „Die Jungs haben gesehen, dass die Vorbereitung trotz all ihrer Hindernisse und nicht fußballspezifischem Training nicht umsonst war“, sagt Pflanz, der in der nächsten Saison den Liga-Konkurrenten Künzell trainieren wird. Schlusslicht Eiterfeld gelte es am Sonntag nicht zu unterschätzen, wenngleich ein Sieg fest eingeplant sei. „Eiterfeld wird auf die ersten drei Spiele schauen und sich auch etwas ausrechnen. Im Erfolgsfall sind sie wieder dran“, sagt Pflanz.

Genauso sieht das auch Klaus Wächter, der sich auf das erste Pflichtspiel mit seiner neuen Mannschaft freut. „Wir sind bereit und werden auf Attacke gehen. Die Jungs sind heiß, auch mal wieder ein Spiel zu gewinnen“, kündigt der routinierte Trainer an. Zwar gibt sich Wächter angesichts von gerade einmal fünf Punkten keinen Träumereien hin, sagt aber auch: „Wir haben eigentlich keine Chance mehr und nichts mehr zu verlieren. Aber wir werden versuchen, uns noch einmal heranzupirschen.“

Das Hinspiel endete am 9. September nach Toren von McDonald (Eigentor) und Aulatals Simon Müller 1:1. Diesmal wollen beide Trainer mehr.

Von Sascha Herrmann

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