Fußball-Gruppenliga: Die SG hält in Hosenfeld lange mit, verliert dann aber 1:5

Aulatal hadert mit den Schiris

Kein Glück in Hosenfeld: André Honstein und die SG Aulatal. Archivfoto: Eyert

Hosenfeld. Grauer Tag für Fußball-Gruppenligist SG Aulatal: Bei der Spvgg. Hosenfeld musste das Team von Trainer Markus Pflanz am gestrigen Sonntag eine 1:5 (1:2)-Niederlage einstecken.

Dabei führt das Ergebnis leicht in die Irre, denn lange Zeit war die Partie recht offen. „Bis zur 78. Minute war es völlig in Ordnung“, lautete demnach auch das Urteil von Pflanz. Nach 0:1-Rückstand durch einen in den Augen des Trainers unberechtigten Elfmeter (15.) und das 0:2 in der 26. Minute gelang den Aulatalern durch einen Strafstoß von Bogdan Cojocaru noch vor der Pause der Anschlusstreffer.

Auch in der zweiten Halbzeit spielten die Gäste in den Augen ihres Trainers ordentlich und zeigten Laufbereitschaft und Einsatz. Belohnt hätten sie sich dafür beinahe eine knappe Viertelstunde vor Schluss – das Schiedsrichtergespann unterbrach die Möglichkeit zum Ausgleich jedoch mit einem zweifelhaften Abseitspfiff. Und wäre das für die Spielgemeinschaft nicht schon ärgerlich genug gewesen, schlugen im Gegenzug die Gastgeber zu. Nach Gelb-Rot gegen Aulatals Georg Muratidi traf Hosenfeld zum 3:1 (79.) und erzielte in den Folgeminuten gleich noch zwei weitere Tore.

Pflanz haderte am Ende vor allem mit den Unparteiischen. „Das war sehr einseitig“, meinte er und schimpfte: „Dass man durch dubiose Entscheidungen auf die Verliererstraße kommt, ist schon bitter.

Aulatal: Becker - Cojocaru, Wernick, Müller (35. Naumann), Jablocki (87. Fäber), Weber, Schreiber, McDonald, Schneider, Muratidi, Honstein (80. Richardt)

Tore: 1:0 Andre Gajic (15., Foulelfmeter), 2:0 Julian Erb (26.), 2:1 Bogdan Cojocaru (38.), 3:1 Benedikt Rützel (79.), 4:1 Marc Wettels (83.), 5:1 Loic Djounang (86.)

Gelb-Rote Karte: Georg Muratidi (Aulatal, 73.)

Von Kristina Marth

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