Fußball-Gruppenliga 

Aulatal fehlt der krönende Abschluss

Georg Muratidi und seine SG Aulatal mussten am Sonntag eine 1:2-Niederlage beim RSV Petersberg hinnehmen – Aulatal beendet das Jahr als Vierter der Gruppenliga. Foto: friedhelm eyert

Fußball-Gruppenligist SG Aulatal unterlag im letzten Spiel in 2019 in Petersberg mit 1:2 (0:1). Für Aulatal traf Schneider. 

Petersberg – Den Fußballern der SG Aulatal ist es nicht gelungen, ihre tollen Leistungen der ersten Hälfte der Gruppenliga zu krönen. In ihrem letzten Spiel des Jahres zogen sie beim RSV Petersberg mit 1:2 (1:0) den Kürzeren. Aulatal beendet das Jahr als Vierter – Petersberg gelang erstmals in dieser Saison der Sprung auf einen Nicht-Abstiegsplatz.

Petersberg bot auf dem tiefen, aber gut zu bespielenden Rasenplatz im Waidesgrund, abgesehen vom letzten Drittel der ersten Hälfte, eine starke Mannschaftsleistung: Läuferisch, bisweilen auch spielerisch – und man sah dem Team von der ersten Sekunde an, das Spiel gewinnen zu wollen. Aulatal enttäuschte keinesfalls, hätte mit etwas Glück einen Punkt mitnehmen können – trat als Mannschaft aber nicht so kompakt und geschlossen auf wie in den Spielen zuvor.

So ging der Gastgeber als klarer Punktsieger der Anfangsphase hervor, Boris Aschenbrücker zog drüber (8.), der giftige Sentürk knapp vorbei (12.) – in Führung aber ging Aulatal. Innenverteidiger Schneider scheint Freistöße im Herbst seiner Karriere offenbar als Spezialität zu entdecken: Aus gut 20 Metern traf er halbhoch direkt neben den Pfosten. Bei allem Eifer Petersbergs: Aulatal versäumte es, Abspielfehler des Gastgebers zu nutzen. Der zweite Abschnitt aber, der hatte es in diesem Kampfspiel in sich: hohes Spieltempo, abwechslungsreich und viele Torszenen beiderseits. Aulatal besaß in den ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte mehrfach Pech im Abschluss. Das traf vor allem auf Nils Fischer zu.

Stark, als er nach 56 Minuten nach tollem Antritt und mit viel Tempo ganz knapp übers Tor zielte (57.) – und als Petersbergs starker Keeper Motzkus in einer Doppel-Chance des Gastes erst gegen Fischer, dann gegen Fälber rettete (64.). Dazwischen lag der Ausgleich: Ehresmann traf schlau und gefühlvoll ins lange Eck. Dass sich sein Team den Sieg verdiente, ist unbestritten. Petersberg hatte in der letzten halben Stunde mehr zuzusetzen und drängte Aulatal zunehmend zurück. Das Siegtor schien nur eine Frage der Zeit: Ecke des starken von Pazatka-Lipinski, Kopfball Boris Aschenbrücker. Auch hier verteidigte Aulatal nicht gut.

Petersberg:Motzkus - Marc Aschenbrücker, Bott, Erhan Sarvan - Tranchina, Elm - Ickler, von Pazatka-Lipinski, Sentürk - Ehresmann, Boris Aschenbrücker; Bender Aulatal: Lepper - Muratidi (80. Rehbaum), Schreiber, Schneider, Müller - Weber, Schuch (74. Hahl) - Pacal Honstein, Veapi (63. Fälber), Andre Honstein - Fischer SR:Gutberlet (Burghaun) Z: 80 Tore: 0:1 Schneider (22.), 1:1 Ehresmann (56.), 2:1 Boris Aschenbrücker (78.)

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