Aulatal erneut unter Zugzwang 

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Traf beim 3:1-Hinspielsieg: Bartosz Jablocki (vorn) von der SG Aulatal. 

Kirchheim. Alle Mann an Bord, meldet Markus Pflanz, Trainer des Fußball-Gruppenligisten SG Aulatal, vor der Partie seiner Elf am Pfingstmontag. Gegner ist dann der Tabellenzehnte, Aufsteiger SG Elters/Eckweisbach/Schwarzbach. Anpfiff ist um 15 Uhr in Kirchheim.

Selbst angesichts der jüngst guten Resultate der Aulataler ist das Unternehmen „Klassenerhalt“ weiter ein schwieriges. Das 4:1 des SV Müs in Großenlüder unter der Woche, nach dem Müs nun punktgleich vor der SGA steht, half den Osthessen auch nicht gerade. „Wir haben halt ganz viele Punkte selbst liegenlassen“, resümiert Trainer Pflanz nicht zum ersten Mal. Und: „Hätten wir nicht die gravierenden Abgänge im Offensivbereich gehabt, hätte die Mannschaft mit dem Abstiegskampf nichts zu tun.“

Hätte, hätte, Fahrradkette. Realität ist, das weiß auch der Coach: Konkurrent Kerzell, fünf Punkte vor Aulatal notiert, muss seine beiden letzten Partien verlieren – denn der direkte Vergleich spricht für den Fuldaer Vorstadtklub. Und Schlüchtern/Elm, drei Zähler vor den Aulatalern, hat sogar noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand. Im letzten Saisonspiel sind dort die als Absteiger feststehenden Eiterfelder zu Gast – Pflanz hofft auf deren Ehrgeiz, sich gut aus der Liga zu verabschieden.

Und ohnehin darauf, dass es nur vier Absteiger gibt, weil sich in der Verbandsliga die SG Bad Soden noch retten kann.

3:1-Sieg im Hinspiel

Das Hinspiel in Eckweisbach gewannen die Aulataler mit 3:1. André Honstein, Johannes Richardt und Bartosz Jablocki trafen Anfang Oktober zum Sieg.

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