Der Auftakt hat es in sich

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Nils Wenzel (links) und die SG Niederaula/Kerspenhausen werden als Titelkandidat gehandelt.

Außergewöhnlich viele Spielverlegungen gab es bei der Spielplanfestlegung der Kreisoberliga Fulda Nord (KOL) im Sporthaus Bosserode.

Kreisfußballwart und Klassenleiter Karl-Heinz Blumhagen (Bebra) sprach am Ende von einem „ganz schönen Marathon“.

Trotz 31 Terminverschiebungen und 13 Verlegungen der Anstoßzeiten, war nach knapp einer Stunde alles in trockenen Tüchern. Mit der vorgezogenen Partie Rasdorfer SC gegen die SG Dittlofrod/Körnbach am Freitag, 2. August, 19 Uhr, startet die Liga in die neue Spielserie. Beim offiziellen Start am Sonntag, 4. August, 15 Uhr, stehen das Rotenburger Kreisderby SG Heinebach/Osterbach gegen den ESV Weiterode und die Partie von Gruppenliga-Absteiger SG Festspielstadt/SpVgg. Hersfeld gegen Aufsteiger VfL Philippsthal besonders im Fokus.

Zeitgleich steht die FSG Bebra beim Relegationssieger und Aufsteiger FSV Hohe Luft und die FSG Hohenroda bei der neu gebildeten Spielgemeinschaft Niederjossa/Breitenbach auf dem Prüfstand. Der ESV Hönebach hat die Verbandsliga-Reserve des SV Steinbach zu Gast, während die Partie bei Nachbar Wildeck in Bosserode gegen die SG Haunetal erst um 17 Uhr angepfiffen wird. Noch eine halbe Stunde später geht es in Niederaula los, wo die heimische SG Niederaula/Kerspenhausen die SG Mecklar/Meckbach/Reilos empfängt.

Den Vereinen steht mit sechs Spieltagen im August – zwei Freitagspieltage sind am 16. und 30. August vorgesehen – ein strammer Auftakt bevor. Den nicht als festen Spieltag eingeplanten 3. Oktober nutzen die FSG Bebra gegen ESV Hönebach, SG Wildeck gegen SG Heinebach/Osterbach und SG Niederjossa/Breitenbach gegen die SG Niederaula/Kerspenhausen als Ausweichtermin. Wenn alles planmäßig läuft, dann ist die Vorrunde am 27. Oktober beendet.

Bis zum Beginn der Winterpause am 17. November sind noch drei Spieltage der Rückrunde vorgesehen. Nachholtermine sind aktuell nicht eingeplant. Beginn im Jahr 2019 ist der 8. März, als letzter Spieltag wurde Samstag, 30. Mai festgelegt. Unmittelbar danach beginnt die Relegation. Die vorgenommene Auslosung dazu ergab, dass der Vertreter der Kreisliga A 1 gegen den Teilnehmer der Kreisoberliga Nord zunächst Heimrecht hat. Das Team der Kreisliga A 2 hat zunächst spielfrei. Der Meister steigt in die Gruppenliga auf, wobei bei Verzicht bis zum vierten Tabellenplatz das Aufstiegsrecht weitergegeben werden kann. Maximal drei Teams müssen die Liga nach unten verlassen, wobei nach aktuellen Stand - mit der SG Eiterfeld/Leimbach und der SG Aulatal können nur zwei Mannschaften von oben kommen- man von nur zwei Absteiger ausgehen muss.

Der weitere Auf- beziehungsweise Abstieg wird über entsprechende Relegationsrunden geregelt. Insgesamt 21 rote, 43 gelb-rote und 968 gelbe Karten mussten die Schiedsrichter in der Kreisoberliga verteilen. Erfreulich hierbei, dass in allen drei Kategorien ein Rückgang zu verzeichnen war. Die Eintrittspreise liegen weiterhin bei 3,50 Euro. Pro Verein wurden wieder fünf Freikarten ausgegeben.  bt

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