Fußball-Gruppenliga 

Aufsteiger treffen in Asbach aufeinander

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Gibt der Abwehr Stabilität: Routinier Daniel Pfalzgraf steht der SG Festspielstadt/SpVgg am Sonntag im wichtigen Heimspiel gegen FT Fulda wieder zur Verfügung.

Asbach.  Im Pokal am Mittwoch klar gewonnen, am Sonntag geht es in der Punktrunde weiter. Dann trifft die SG Festspielstadt in Asbach auf Gruppenliga-Mitaufsteiger FT Fulda. 

Die SG Festspielstadt/SpVgg Bad Hersfeld steht nach dem glatten 4:1-Erfolg bei der SG Wildeck am Mittwochabend als letzter Halbfinalteilnehmer des Fußball-Kreispokals fest. „Wir haben eine solide Leistung geboten und die Partie gut runter gespielt, auch wenn es kein tolles Spiel fürs Auge war“, zieht Hersfelds Spielertrainer Roman Prokopenko zufrieden Bilanz.

A-Ligist Wildeck habe gut dagegen gehalten, man habe sich erst finden müssen. „Die erste halbe Stunde haben wir uns schwergetan, die letzte Viertelstunde gehörte aber dann uns“, berichtet Prokopenko. Der Spielertrainer selbst, Niko Pepik, Yasin Kahya und Steffen Skrabal trafen für den Favoriten aus Hersfeld. André Krämer gelang nur der Ehrentreffer.

Am Sonntag nun geht es für die Hersfelder in der Gruppenliga weiter: Dann erwartet der Aufsteiger in Asbach im Duell der Neulinge die FT Fulda. Es ist das Spiel des Tabellenneunten gegen den Zehnten. Und es ist eines dieser Spiele, dass man gewinnen sollte, wenn man sich am Ende nicht doch im Abstiegskampf wiederfinden möchte. Das weiß natürlich auch Roman Prokopenko, der sagt: „Diese Begegnungen gegen die direkten Konkurrenten sind nicht nur enorm wichtig, sondern auch die schwersten.“ Dem jungen Trainer, der zuletzt aufgrund Personalmangels zuletzt zweimal als Spielertrainer im Einsatz war, stecken seine beiden Einsätze noch in den Knochen. „Das merke ich schon“, gibt der 28-Jährige lachend zu.

Weiterhin einige Ausfälle

Am Sonntag muss Prokopenko auf die verletzten Tim Emmerich und Andy Rakk verzichten. Auch Bogdan Cojocaru steht nicht zur Verfügung. Dafür aber sind Emmanuel Crawford, Adrian May, Dominik Oelschläger und Daniel Pfalzgraf wieder einsatzbereit. Auch Lukas Müller-Siebert, der am Mittwoch in Wildeck fehlte, kehrt zurück.

Systemänderungen aufgrund des Personalmangels sind nicht zu erwarten. „Wir kommen durch die Doppelspieltage gar nicht in einen Trainingsrhythmus, dass wir taktisch irgendetwas Neues einstudieren könnten“, sagt Prokopenko. Gegner Fulda hat er sich bislang einmal angesehen. Sein Urteil: „Eine aggressive und giftige Mannschaft, die über das Kollektiv kommt und unangenehm sein kann.“

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