Fußball-Kreisoberliga

Aufsteiger Philippsthal prüft beste Abwehr

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Fußballer unter sich: Im Hinspiel in Bad Hersfeld duellieren sich Lukas Müller-Siebert (SG Festspielstadt, links) und Steffen Dreher (VfL Philippsthal). 

Letzter Spieltag des Jahres auch in der Fußball-Kreisoberliga Nord: Dabei fordert der VfL Philippsthal die SG Festspielstadt heraus. Spielbeginn ist am Sonntag um 14.45 Uhr.

Erinnerungen werden wach ans Hinspiel: Das endete zum Saisonauftakt auf dem Hessenplatz 2:2. Aufsteiger Philippsthal, der Wochen zuvor im Kreispokal eine deutliche 0:4-Niederlage kassiert hatte, führte durch Tim Ruch (12.) und Alexander Scheel (24.) zweimal, „Emma“ Crawford hatte zunächst ausgeglichen (16.) – ehe Pasqual Belosicky der SG Festspielstadt/SVA/SpVgg den Punkt sicherte.

Mittlerweile liegt die erste Saisonhälfte hinter uns, Philippsthal hat bemerkenswert positive Wochen hinter sich – und auf eigenem Platz erst eins seiner sieben Spiele verloren. Das war Ende Oktober das klare 2:5 gegen Tabellenführer Hönebach. Der VfL hatte einen Tag erwischt, an dem er gegen ein Spitzenteam gar nicht mithielt. Das soll dieses Mal anders werden, und das von Gerd Ruch trainierte Philippsthaler Team wird sich denken: Der letzte Eindruck bleibt haften. Er soll die gute Vorrunde nicht trüben.

Dagegen dürfte die SG Festspielstadt/SVA/SpVgg etwas haben. Seit dem 15. September holte der Gruppenliga-Absteiger acht Siege in Folge und schoss 27:4 Tore heraus. Eine Bilanz, die ihresgleichen sucht und das Team in den Spitzenkampf zurückspülte.

Die von Roman Prokopenko trainierte Hersfelder Mannschaft hat an Konstanz, vielleicht auch an Reife gewonnen. Die Tendenz, auf junge Spieler zu bauen, die zu formen und zu integrieren, ist nicht nur alternativlos – sie ist auch die Chance, wenn nicht die letzte, für Hersfelds Fußball. Auffallend: Bad Hersfeld hat mit 19 Toren die wenigsten der Liga kassiert, auswärts waren es elf in acht Spielen.

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