Fußball-Gruppenliga

Aufsteiger Aulatal will mutig bleiben

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Zwei gegen einen: Die Aulataler Adrian Veapi (links) und Jannik Hahl beschäftigen einen Oberzeller. 

Ein relativ namhafter Gegner präsentiert sich den Fußballfans am Sonntag in Kirchheim: Dort trifft Gruppenliga-Neuling SG Aulatal ab 15 Uhr auf den RSV Petersberg.  

Der hat eine langjährige Vergangenheit in der Verbandsliga. Doch während die Fußballer aus Kirchheim und Oberaula immerhin schon den ersten Sieg haben feiern können, warten die Fuldaer Vorstädter noch auf den ersten Erfolg und haben bislang lediglich einen Punkt auf der Habenseite. Petersberg hatte die vergangene Saison auf Tabellenplatz neun beendet und hat diesmal den Klassenerhalt als vorsichtiges Saisonziel ausgegeben.

Aufsteiger Aulatal musste zuletzt zweimal Lehrgeld bezahlen. Trotz guter Leistungen gab es sowohl gegen Hosenfeld, als auch bei FT Fulda jeweils 0:2-Niederlagen. Schulterklopfer von allen Seiten – aber eben keine Punkte. Das ist oftmals das harte Los eines Neulings.

Das sieht auch Aulatals Coach Ernest Veapi so. „Wir wissen jetzt jedenfalls, wie die harte Realität in der Gruppenliga aussieht. Für Schönspielerei gibt es eben keine Punkte. Du leistest dir ein oder zwei Fehler und wirst dafür bestraft.“

Beide Begegnungen seien ähnlich verlaufen, wobei man gegen Hosenfeld auf eigenem Platz noch etwas besser gespielt habe als in Fulda. Veapi ist jedenfalls zufrieden, dass seine Mannschaft auch spielerisch mitgehalten und Chancen kreiert habe, und sich nicht nur auf die gewohnt gute Defensive verlassen habe.

Das ist die eine Seite der Medaille. Doch Veapi sagt auch: „Wir haben so viel investiert in den letzten beiden Spielen und stehen dann trotzdem mit leeren Händen da. Deshalb waren die Jungs sehr enttäuscht.“ Und genau deshalb sollen am Sonntag – wie auch beim 4:1 im Heimspiel zum Saisonauftakt gegen Oberzell/Züntersbach – die Punkte in Kirchheim bleiben. „Wir wollen das Spiel mit aller Macht gewinnen“, stellt der Aulataler Trainer klar.

Personell sieht es schon besser aus, als noch am Sonntag in Fulda. Immerhin kehrt Moritz Wernick in den Kader zurück. Hinter Simon Müller und Pascal Honstein stehen weiterhin Fragezeichen.

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