Morgen wird in Ransbach der Sieger des 21. ReserveCups im Hallenfußball ermittelt

Angenehme Unterhaltung

So war’s im vergangenen Jahr: Jubel bei den Kickern des VfL Philippsthal. Wer schnappt sich morgen den Titel beim ReserveCup in Ransbach? Foto: Hartmann/Ar

ransbach. Wollen Sie Spannung? Wollen Sie Nervenkitzel? Wollen Sie Spektakel? Dann kommen Sie morgen in die Sporthalle Hohenroda. Dort fällt die Entscheidung, wer sich den Titel beim ReserveCup des TSV Ransbach im Hallenfußball sichert. Die attraktive Veranstaltung erlebt ihre 21. Auflage. Los geht’s mit der Zwischenrunde um 10.30 Uhr, das Viertelfinale im K.o.-System steigt ab 16.50 Uhr, das Endspiel um 19 Uhr.

Noch keinem Team gelang es in der zwei Jahrzehnte währenden Geschichte des Wettbewerbs, seinen Titel zu verteidigen. Das ist auch in diesem Jahr nicht anders; der VfL Philippsthal, der letzthin die Nachwuchsvertretung der JSG Hohenroda niederrang, scheiterte am vergangenen Wochenende in der Vorrunde.

Lokalen Reiz bieten in diesem Jahr zwei Vertretungen: die FSG Hohenroda und die Alten Herren des TSV Ransbach. Letztere können noch immer kicken, erstere wollen mehr, als nur die Zwischenrunde, in der sich die ersten Beiden jeder der vier Gruppen fürs Viertelfinale qualifizieren, zu überstehen. Zum Kreis der Favoriten aber zählen andere Teams.

Eine Handvoll Bewerber

Gut möglich, dass sich der Tagessieger in diesem Fünferfeld versteckt: Burghaun, Herfa, Hülsa/Schwarzenborn, Sorga/Kathus, Steinbach. Ausnahmslos hinterließen sie in der Vorrunde am vergangenen Wochenende einen starken Eindruck. Burghaun und Hülsa/Schwarzenborn, das diesmal nicht nur durch prima Individualisten, sondern auch als Team bestach, fetzten sich in ihrer Staffel hinreichend. Für Herfa und Steinbach, den Zweiten der Ewigen Tabelle, gilt dies ebenfalls. Und Sorga/Kathus, vor Energie strotzend, behauptete sich in seiner stark besetzten Vorrundengruppe. Beim Hallenfußball mit seiner Eigendynamik hat sich aber schon oft ein Team herausgeschält, das weiter kommt, als viele zuvor dachten.

Wer Bedenken hat, es fielen wenig Tore, braucht sich nicht zu sorgen: 10.560 waren es bisher. In sage und schreibe 2.270 Spielen des ReserveCups. Das ergibt einen Schnitt von 4,7.

Sage noch einer, er suche angenehme Unterhaltung am Samstag. Die ist in der Sporthalle Hohenroda garantiert. Spätestens um 19.30 Uhr steht er fest, der Sieger der 21. Auflage.

Von Walter Kell

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