Luftgewehr-Bundesliga

Am Wochenende wird es für Mengshausens Schützen ernst

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Das Bundesligateam der SGi Mengshausen, mit von links: Tobias Göbel, Janina Kister, Alexandr Driagin, Laura Schulz, Jaqueline Becker, Daniela Schäfer, Trainerin Sabine Kames und Fabian Mangold. 

Für die Luftgewehrmannschaft der Schützengilde Mengshausen wird es ernst. Das Team kämpft am Samstag und Sonntag in Kevelaer am Niederrhein um den Klassenerhalt der Bundesliga.

Die Gegner

SB Freiheit Osterode: Es sind zwei Mannschaften, für die die Saison eigentlich so gut wie gelaufen ist. Das ist am Samstag um 17 Uhr im Sportzentrum der Zweifachturnhalle in Kevelaer-Hüls die SB Freiheit aus dem gleichnamigen Ortsteil in Osterode am Harz. Die Mannschaft mit der ehemaligen Mengshäuser Bundesligaschützin Lisa Müller auf der dritten Position hat als Fünfter mit vier Punkten Abstand zum vierten Rang nur noch geringe Chancen, das Bundesligafinale am 1. und 2. Februar in Göbel Hotels Arena in Rotenburg zu erreichen.

Pamela Bindel aus Obergeis, die vor zwei Jahren mit den Niedersachsen Deutscher Mannschaftsmeister im Bundesligafinale in Osnabrück wurde, hatte in dieser Saison zwei Einsätze im Team der SB Freiheit mit beachtlichen 393 und 392 Ringen, die ihr einen Sieg und eine Niederlage einbrachten. Ob die Sportlerin aus Neuenstein im Wettkampf am Samstag dabei ist, war nicht zu erfahren.

SG Braunschweig:Der zweite Gegner der Mengshäuser Mannschaft ist am Sonntag um 10 Uhr die Braunschweiger SG. Das Team hat als Neunter mit vier Saisonsiegen und 8:10 Punkten den Klassenerhalt schon sicher.

Gastgeber der letzten Gruppenwettkämpfe der Nordstaffel ist der amtierende Deutsche Mannschaftsmeister SSG Kevelaer, der sich als Gruppenerster mit acht Saisonsiegen schon vor den beiden Heimwettkämpfen für das Bundesligafinale in Rotenburg qualifiziert hat. Gute Chancen in das Titelrennen in der Göbel Hotels Arena einzugreifen, haben auch die Verfolger BSV Buer-Bülse aus Gelsenkirchen, SV Wieckenberg aus Niedersachsen und ST Hubertus Elsen aus Paderborn, die alle mit 14:4 Punkten die Finalplätze zwei bis vier einnehmen.

Die Ausgangslage

Die Waldhessen nehmen vor den letzten beiden Gruppenwettkämpfen den zehnten Tabellenplatz mit 4:14 Punkten und elf Einzelsiegen aus den neun Wettkämpfen ein. Dieser Rang muss im Endspurt für den Klassenerhalt gehalten werden. Das ist das Ziel in den letzten beiden Wettkampfrunden in Kevelaer.

Vor einer ähnlichen Situation standen die Waldhessen vor zwei Jahren in dem Wallfahrtsort am Niederrhein und retteten sich mit viel Glück. Herausragend war 2018 die Spitzenleistung von Jaqueline Becker mit dem Rekordergebnis von 400 Ringen. So eine Glückssträhne benötigen die Mengshäuser auch diesmal, um nicht vom KKS Nordstemmen auf dem elften Rang mit 2:16 Punkten überholt zu werden. Schon mit einem Sieg mehr könnten die Niedersachsen das Team aus der Marktgemeinde Niederaula überholen und auf den Abstiegsrang verdrängen.

Neues Jahr, neues Glück

„Wir geben uns nicht auf. Die Mannschaft wird weiter kämpfen, wenn auch der Druck sehr hoch ist“, hatte die Vorsitzende Manuela Schmermund nach den beiden verlorenen Heimkämpfen im Dezember angekündigt. Mit den bisherigen Resultaten könne man nicht zufrieden sein. Deshalb hoffe man auf einen versöhnlichen Abschluss.

Das Team werde auf jeden Fall gut vorbereitet in das letzte Wettkampfwochenende der Luftgewehr-Bundesliga Nord gehen. Trainerin Sabine Kames wird erst nach dem letzten Training die Namen bekanntgeben, die im ersten Match am Samstag eingesetzt werden. vk

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