Hindernislauf "Hell of the Brave"

Fiese Hindernisse in Hohenroda 

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Abenteuerspielplatz: Kinder aus Oberbreitzbach inspizierten am Donnerstag ein Reifenhindernis in Hohenroda. 

Hohenroda. Am Samstag wird sich  Hohenroda in ein Abenteuerspielplatz verwandeln. Um 11 Uhr wird der „Hell of the brave“-Lauf gestartet – ein Hindernislauf quer durch die Gemeinde.

Auf die Extremläufer, die aus ganz Deutschland nach Hohenroda pilgern, warten 50 Hindernisse auf einem 24 Kilometer langen Rundkurs von Ransbach über Mansbach und wieder zurück. Zum Beispiel große Reifenhaufen in Oberbreitzbach, die durchlaufen, durchkrochen oder über die gesprungen werden muss. Oder den „LochNess“ im Teich im Hohenrodaer Hotelpark im Schwarzengrund, wo die Teilnehmer unter Schlauchbooten durchtauchen sollen.

Oder Hindernisse, wie beispielsweise in Oberbreitzbach bei „AEM High voltage“, wo die Teilnehmer unter einem Drahtverhau durchmüssen, der sogar unter Schwachstrom gesetzt wird. „Mehrere Hindernisse können nur durch Teamwork bewältigt werden“, erklärt Joachim von Hippel, der Organisator des „Hell of the Brave“-Laufs.

Bürgemeister Andre Stenda. 

Der 53-Jährige aus Bad Kissingen hat viel Erfahrung gesammelt. Er war selbst früher bei der Bundeswehr. 250 Teilnehmer sind bereits angemeldet, sagt er. Von Hippel rechnet aber noch mit einigen Nachmeldungen: „Das hat es in der Vergangenheit oft gegeben.“

Auch aus der Region haben sich einige Mannschaften gemeldet. Mit gutem Beispiel voran geht auch Hohenrodas Bürgermeister Andre Stenda. Der Rathauschef, der ansonsten noch in der zweiten Mannschaft in der Kreisliga B1 spielt und auch in der Bürgermeister-Nationalelf aktiv ist, wird sich am Samstag den Anzug mit dem Sportdress tauschen und im Team zusammen mit dem Beigeordneten Stefan Kümmel, dem Mansbacher Ortsvorsteher Kai Peters, Nicole Schmitz und Holger Herrmann aus dem Organisationsteam in der Staffel an den Start gehen. „Ich bin eigentlich fit, ich müsste es durchstehen“, sagt Stenda. Ein Werksteam von K+S geht auch an den Start. Tatkräftig wird die Veranstaltung von Firmen und Vereinen, die auch bei einigen Hindernissen für Essen und Getränke sorgen. Wie Stenda versichert, entstehen der Gemeinde keine Kosten.

Von Hippel ist von der Unterstützung in Hohenroda so beeindruckt, dass er bereits für das kommende Jahr die nächste Veranstaltung geplant hat. Als Termin ist der 9. März ins Auge gefasst.

Bereits um 9 Uhr wird im Stadion ein Kinderlauf gestartet, für den es 40 Anmeldungen gibt.

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