TISCHTENNIS

Auf Lüdersdorf wartet das Abenteuer Hessenliga

Christian Meise vom  TTC Lüdersdorf setzt zu einem Vorhandschlag an.
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Hat schon Erfahrung in höheren Klassen gesammelt: Christian Meise ist mit dem TTC Lüdersdorf in die Tischtennis-Hessenliga aufgestiegen.

„Wir freuen uns!“ Das ist die klare Aussage, die Christian Meise für sich und seine Teamkameraden trifft. Erstmals wird der TTC Lüdersdorf in der kommenden Spielzeit in der Tischtennis-Hessenliga aufschlagen.

Die Mannschaft und Spielführer Meise und ihre Nummer eins Nikolas Schade ist damit ranghöchstes Team aus der Region. Für die meisten ist die Liga Neuland – Meise selbst hat bereits Erfahrungen in Regional- und Oberliga gesammelt. Der 41-Jährige spielt seit zwei Jahren für die Lüdersdorfer. Meise, der aus Ziegenhain stammt, begann mit zwölf Jahren in Michelberg bei Schwalmstadt mit dem Tischtennis.

Über diverse andere Vereine kam er unter anderem nach Kassel, wo er für den Traditionsklub ESV Jahn in Regional- und Oberliga aufschlug. Mit 25 wechselte er nach Kirtorf, wo er neun Jahre lang ebenfalls Ober- und Hessenliga spielte.

Ein beruflich bedingter Umzug führte ihn nach Rotenburg, wo ihn Michael Biedebach, mit dem er seit Langem befreundet ist, zum TTV Weiterode lotste. Dort spielte er drei Jahre.

Es sei hauptsächlich der sportliche Anreiz gewesen, noch einmal für einen Hessenligisten zu spielen, begründet Christian Meise seinen Wechsel nach Lüdersdorf. In Weiterode trainierten die Akteure normalerweise zweimal in der Woche, die junge Lüdersdorfer Mannschaft dagegen drei- bis viermal.

Der Erfolg gab ihm Recht: Während die Weiter-öder in der kommenden Serie nur noch Bezirksoberligist sind, erreichten die Lüdersdorfer ihr großes Ziel Hessenliga-Aufstieg.

„Ich bin von Haus aus Angriffsspieler, ich will das Spiel und die Ballwechsel dominieren“ – so beschreibt sich Christian Meise als Spieler. Seine Stärken: Aufschlag und Vorhand. Damit erzielte er in der abgelaufenen Saison im mittleren Paarkreuz 13:5 Siege, an der Seite von Doppelpartner Nikolas Schade sogar 10:3. In der kommenden Saison rückte der verheiratete Sozialpädagoge ins vordere Paarkreuz auf. Als Mannschaftssenior sieht er sich auch als Motivator für seine Mitspieler.

Trainiert wird schon seit Mitte Mai in Lüdersdorf, da die Lüdertalhalle eher öffnete als andere Trainingsstätten. An drei Platten spielen sechs Akteure, die Abstandsregeln wahrend, drei warten jeweils. Wie es mit dem Doppel weitergeht, ist allerorten noch unklar. Klar ist aber: Die Mannschaft des TTC Lüdersdorf freut sich auf die Hessenliga.

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