Hallenfußball

22 Teams spielen um den Futsal-Titel

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Wie im Vorjahr der Futsal-Titelkämpfe treffen in der Vorrunde der FSV Hohe Luft (in rot-weißen Trikots) und die SG Rotenburg/Lispenhausen aufeinander.

In der Großsporthalle Obersuhl beginnen am Samstag um 11 Uhr die 5. Futsal-Kreismeisterschaften. 22 Mannschaften spielen um den Titel, den 2019 Ausbach/Friedewald holte.

22 Mannschaften spielen am Samstag und Sonntag in vier Gruppen um den Einzug in die Endrunde, die eine Woche später an gleicher Stätte stattfinden wird. „Obwohl wir nun schon vier Jahre Futsal hinter uns haben, läuft uns der traditionelle Hallenkick nach wie vor den Rang ab“, sagt Spielleiter Thomas Becker. Denn erneut ist die Teilnehmerzahl rückläufig. Diesmal sind zwei Teams weniger am Start. Durch den Tapetenwechsel – Bebra war in den vergangenen sechs Jahren Spielort – hofft der Kreisfußballausschuss, den Negativtrend zu stoppen.

Mit zehn Kreisoberligisten, sechs A-Ligisten, drei B-Liga-Vertretern und dem TSV Blankenheim als einzigem C-Ligisten ist das Teilnehmerfeld bestückt. Erfreulich findet Becker, dass die SG Werratal und die SG Rotenburg/Lispenhausen jeweils zwei Teams ins Rennen schicken.

Der Auftakt hat es in sich. In der Gruppe eins treffen der zweimalige Titelträger Rotenburg/Lispenhausen, die SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz, Vizemeister von 2018, die SG Heinebach/Osterbach, die beiden Hersfelder Vertreter SG Festspielstadt/SVA/SpVgg. und FSV Hohe Luft sowie Außenseiter Hattenbacher SV aufeinander.

Die beiden Hersfelder Teams haben mit Thorsten Hüter (SG Festspielstadt) sowie dem Duo Sascha Baumert/Jan Nöding (Hohe Luft) neue Übungsleiter auf der Bank. Gerade bei den Hohe Luftern scheint Vorfreude auf den Hallenkick zu herrschen, denn Sascha Baumert hat sein Team nach der Auslosung noch nachgemeldet. Kreisoberliga-Spitzenreiter Hönebach, Sieger des Turniers der SG Wildeck, eröffnet morgen um 14.30 Uhr mit dem Derby gegen SuFF Raßdorf die Spiele der Gruppe zwei.In dieser bestreiten der VfL Philippsthal und die FSG Bebra die zweite Partie.

Am Sonntag ab 11 Uhr ist die dritte Gruppe an der Reihe. Die FSG Hohenroda, die 2018 Kreismeister wurde, bekommt es im ersten Duell mit Weiterode zu tun. Der dritte Kreisoberligist in dieser Staffel ist die SG Niederaula/Kerspenhausen. Sie hat unter ihrem neuen Trainer Daniel Orth beim HZ-Cup überzeugt, wo sie im Finale unglücklich am Verbandsligisten Steinbach scheiterte.

Ob die SG Wildeck, Futsal-Vizemeister des Vorjahres, ihren Heimvorteil nutzen kann? Einen Fingerzeig könnte das erste Spiel in Gruppe vier geben, in dem das Lindemann-Team am Sonntag ab 14 Uhr auf die SG Gudegrund/Konnefeld trifft. Ein weiterer Prüfstein für die Wildecker dürften die Hallenspezialisten Español Bebra sein.

Die ersten drei Teams jeder Gruppe erreichen die Endrunde, die am Sonntag kommender Woche, dem 19. Januar, an gleicher Stätte ausgetragen wird.  bt

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