FUSSBALL Anzahl der Juniorenteams im Kreis geht immer mehr zurück

17 Jugendmannschaften weniger am Ball

F-Junioren-Fußballer des JFV Bad Hersfeld warten am Spielfeldrand auf die nächste Partie.
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Es werden immer weniger: Viele Vereine haben Probleme, Nachwuchsteams für den Spielbetrieb zu stellen. Unser Archivfoto zeigt F-Junioren des JFV Bad Hersfeld.

Auch der Nachwuchs des Fußballkreises Hersfeld-Rotenburg steht in den Startlöchern und hofft, im September wieder in den Spielbetrieb einsteigen zu können. Die Zahl der Mannschaften ist gesunken.

Hersfeld-Rotenburg - In einer erstmaligen Videokonferenz unter der Leitung des stellvertretenden Kreisjugendwartes Stefan Kost-Siepl (Rotenburg) wurden die Jugendleiter und Betreuer über den aktuellen Stand informiert. Die Meister der jeweiligen Klassen wurden anlog den Frauen- und Seniorenbereich per Quotientenregelung ermittelt.

Bei den A-Junioren wurde der JFV Bad Hersfeld Meister der Kreisliga, bei den B-Jugendlichen der JSC Bebra. Die JSG Werratal-Heringen hatte bei den C- und D-Junioren die Nase vorn, während sich die JSG Neuenstein bei den B-Juniorinnen über die Meisterschaft freuen durfte. Nicht alle Teams nehmen ihr Aufstiegsrecht wahr. So wird die JSG Rotenburg/Lispenhausen bei den B-Junioren und die JSG Nördliche Kuppenrhön bei den D-Junioren den Kreis auf Gruppenligaebene vertreten.

Bei den Mannschaftsmeldungen hat der Kreis einen Aderlass zu verzeichnen. Nach derzeitigem Stand gehen nur noch 113 Mannschaften an den Start, was einen Rückgang um 17 Teams bedeutet. Diese gliedern sich wie folgt auf: A-Junioren - 8 Mannschaften, B-Junioren - 8, C-Junioren - 16, C-Juniorinnen - 3, D-Junioren 18, D-Juniorinnen 2, C-Junioren - 20, E-Juniorinnen - 1, F-Junioren - 20 und G-Junioren - 14.

Drei Varianten des Spielbetriebs wurden den Beteiligten vorgelegt. Die vorläufige Planung sieht vor, dass es am 26. September mit dem Ligenspielbetrieb losgehen soll. Vorgeschaltet wären ab dem 19. September Pokalspiele, die in der Folge, es sind vier Spieltage dafür eingeplant, auch in den laufenden Spielplan eingearbeitet wurden. Die Finalspiele könnten am 21. oder 28. Oktober stattfinden. Gespielt würde bei einer Zwölferliga in zwei Sechsergruppen, bei 14 Mannschaften treffen jeweils sieben Teams in einer Staffel aufeinander.

Für das Halbfinale, das am 29. Mai 2021 vorgesehen ist, qualifizieren sich die jeweils Gruppenersten und Zweiten. Die Meisterschaftsentscheidung würde dann am 5. Juni 2021 fallen. Da man beim Saisonstart abhängig von den gesetzlichen Auflagen ist, wurde auch in Betracht gezogen, erst im nächsten Jahr mit dem Spielbetrieb zu beginnen. Hier würde es dann am 13. März losgehen, die Gruppensieger ermitteln am 29. Mai 2021 ihren Meister und auf die Pokalrunden würde verzichtet.  bt

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