Neuer Vertrag beim MERC 

Wiedersehen mit Valentis: Für Jan Pantkowski geht’s nach Mannheim

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Bild aus vergangenen Tagen: Eishockey-Trainer Jan Pantkowski (rechts) hat bei der EJK keinen neuen Vertrag erhalten und wechselt nun nach Mannheim. Mit Horst Fahl (links) hat er gemeinsam in Kassel gearbeitet. Das Bild entstand Ende April 2019.

Für Eishockey-Trainer Jan Pantkowski geht die Reise in den Süden - nach Mannheim. Dort gibt es Wiedersehen mit Familie Valenti. 

Die erste Enttäuschung hat Jan Pantkowski mittlerweile verkraftet. Darüber, dass es nach sechs Jahren bei der Eishockey-Jugend Kassel keine Zukunft mehr für ihn als hauptamtlichen Trainer gab. „Denn ziemlich schnell danach hat sich eine neue Tür geöffnet“, sagt der 28-Jährige. Und durch diese Tür ist er nun gegangen. Sein Weg führt ihn nach Mannheim. Nicht nur eine Eishockey-Hochburg, sondern auch für Kasseler ein gutes Pflaster.

Pantkowskis jüngerer Bruder Mirko wurde bei den Jungadlern ausgebildet und im Frühjahr erst aus seinem DEL-Vertrag bei den Adler Mannheim freigegeben, um künftig bei der Düsseldorfer EG das Tor zu hüten. Jan Pantkowskis direkter Vorgesetzter beim Mannheimer ERC, gewissermaßen dem kleinen Bruder der Jungadler, ist nun Danilo Valenti (65), der Vater von Huskies-Dauerbrenner Sven Valenti (44), der ja ebenfalls den Karriereweg Nachwuchscoach eingeschlagen und zuletzt die U17 der Jungadler betreut hat. Dritter Valenti im Bunde ist Yannik (19), der bei den Adlern unter Vertrag steht. „Wenn sich die Gelegenheit ergibt, werde ich mir ein DEL-Spiel mit ihm ansehen“, sagt Jan Pantkowski. „Mit Sven werden sich die Wege sicherlich auch mal überschneiden, wir sind im gleichen Trainingszentrum im Einsatz.“ Aber das ist Zukunftsmusik. Erst einmal ist der 28-Jährige froh, dass endlich die Tinte unter dem Vertrag getrocknet ist. „Mit der Unterschrift ist eine Last abgefallen“, sagt der B-Lizenz-Inhaber, der noch ein zweites attraktives Angebot hatte. DEL2-Klub EHC Freiburg hätte ihn gern als Co-Trainer verpflichtet. Pantkowski aber entschied sich für Mannheim. Vor allem, um noch ein Stückchen näher an seiner vierjährigen Tochter Johanna zu sein, die in Kassel lebt.

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Danilo Valenti wird mich extrem fordern und fördern und mir den Job nicht leicht machen. Aber genau das will ich. Ich will den nächsten Schritt gehen“, sagt Pantkowski. Eine Wohnung hat er schon gefunden, Ende Juli zieht er um. Ab August steht er dann wieder auf dem Eis. Nur eben in Mannheim statt in Kassel. Archivfotos: A. Fischer, m. ruffler

Quelle: HNA

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