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Kassel Huskies am Sonntag bei Krefeld Pinguinen: Vorsicht vorm 3M-Sturm

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Von: Björn Friedrichs

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Marcel Müller spielte 2020 kurz für die Kassel Huskies und geht inzwischen für Ligakonkurrent Krefeld auf Torejagd.
Marcel Müller spielte 2020 kurz für die Kassel Huskies und geht inzwischen für Ligakonkurrent Krefeld auf Torejagd. © Schachtschneider, Dieter

Auf dieses Spiel wird ligaweit geblickt: Die Kassel Huskies treten am Sonntag um 18.30 Uhr bei den Krefeld Pinguinen an.

Beide Eishockeyklubs haben große Ambitionen, beide wollen am Ende der DEL-2-Saison aufsteigen. Ein Überblick auf die Situation bei den Huskies.

Die aktuelle Lage

Drei Siege in Folge konnten die Huskies zuletzt bejubeln, am Mittwoch gegen ersatzgeschwächte Freiburger gab es beim 4:0-Erfolg zudem den ersten Shutout der Saison für Torwart Jerry Kuhn. Mit Krefeld, bis zum Freitagabend die stärkste Offensive der Liga, wartet nun aber ein anderes Kaliber auf die Kasseler Verteidigung.

Die Vergangenheit

Die letzten Pflichtspiele zwischen Huskies und Pinguinen gab es in der DEL-Saison 2009/10 – damals drei Niederlagen und einen Sieg. In Krefeld gewann Kassel letztmals am 25. November 2005: Beim 4:3-Sieg drehten Martin Hlinka (zwei Tore), Jason Ulmer und Ryan Kraft zwei Rückstände in einen Sieg.

Das letzte Aufeinandertreffen gab es am 1. September 2017. Da gewannen die Huskies das Testspiel in Krefeld als Zweitligist mit 5:4 nach Verlängerung. In insgesamt 48 Auswärtsspielen gab es für die Huskies bislang 36 Niederlagen.

Die Ex-Mitspieler

Auf beiden Seiten gibt es einige Spieler mit einer Vergangenheit beim jeweils anderen Team. Bei den Huskies haben beispielsweise Joel Keussen und Denis Shevyrin in der Jugend für Krefeld gespielt. Shevyrins Eltern leben noch heute in der Stadt am Niederrhein und werden am Sonntag in der Halle dabei sein.

Zu Krefeld sind mit Marcel Müller und Dominik Tiffels zwei Akteure von den Kölner Haien gewechselt, die zu Beginn der Spielzeit 2020/21 auch einige Partien für die Huskies machten, als der Saisonstart der DEL bis in den Dezember verschoben wurde.

Vor allem der 34-jährige Müller, der 2010/11 für die Toronto Maple Leafs sogar drei NHL-Spiele machte, hat in der DEL 2 überhaupt keine Anpassungsprobleme. Er bildet mit den Importstürmern Zach Magwood und Kael Mouillierat als „3M-Sturm“ eine der gefährlichsten Angriffsreihen der Liga.

Die Angeschlagenen

Bei den Huskies gibt es in Sachen Kaderzusammensetzung für Sonntag noch ein paar Fragezeichen. Definitiv ausfallen werden Tomas Sykora (Oberkörperverletzung) und natürlich auch Philipp Maurer (Knieverletzung), bei Tristan Keck und Joel Keussen besteht zumindest berechtigte Hoffnung auf einen Einsatz. Bei ihnen fällt womöglich kurzfristig eine Entscheidung.

Ganz anders die Lage bei den Pinguinen: Dort sind – Stand Freitagmittag – alle Spieler fit, auch der zuletzt angeschlagene David Trinkberger stand wieder auf dem Eis.

Von Björn Friedrichs

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