Kader der nimmt immer mehr Form an

Kassel Huskies: Spitzner bleibt, Weidner kommt

Lois Spitzner.
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Er zieht seine Kreise weiter in Kassel: Stürmer Lois Spitzner hat seinen Vertrag bei den Huskies verlängert und wird die dritte Saison in Kassel spielen.

Der Kader der Huskies für die kommende Saison in der DEL 2 nimmt immer mehr Form an. Der Kasseler Eishockey-Klub gab am Wochenende gleich zwei weitere Personalien bekannt, die es in sich haben.

Kassel – Die Fans der Blau-Weißen wird vor allem der Verbleib von Lois Spitzner freuen. Der Angreifer verlängerte seinen Vertrag und geht bereits in die dritte Saison für die Nordhessen.

Der nächste Neuzugang kommt, wie schon vermutet, vom neuen Kooperationspartner. Von den Iserlohn Roosters wechselt mit Jake Weidner ebenfalls ein Stürmer nach Kassel. Der 29-Jährige hatte beim DEL-Klub keinen neuen Vertrag bekommen und war in Kassel bereits als möglicher Neuzugang im Gespräch.

48 Scorerpunkte, 19 Tore, drittbester Kasseler Torschütze – Lois Spitzner blickt auf eine richtig gute Saison mit den Huskies zurück. Dazu kommen sein Tempo und seine Wendigkeit, die ihn auf dem Eis schwer ausrechenbar machen. Der 24 Jahre alte gebürtige Chemnitzer, ursprünglich als Leihspieler aus Wolfsburg gekommen, galt nach seinen starken Leistungen durchaus auch als Kandidat für einen Wechsel in die DEL. Nun hat er sich also erneut für die Nordhessen entschieden. Kein Wunder, dass Geschäftsführer Joe Gibbs in der Pressemitteilung des Klubs erklärt: „Lois hat sich in der vergangenen Saison sehr stark entwickelt und war ein wichtiger Spieler für uns. Es freut uns, dass er auch im kommenden Jahr für uns aufläuft.“

180 Einsätze in der DEL – das ist die Empfehlung, mit der Jake Weidner nach Nordhessen kommt. Seine Statistik ist dabei nicht komplett überzeugend – der Deutsch-Kanadier erzielte 16 Tore, kam auf insgesamt 40 Scorerpunkte – doch Statistik sagt eben nicht alles. Gibbs betont dann auch „Teamgeist und enorme Willensstärke“ des Neuzugangs, Trainer Tim Kehler seine „Stärke in der Mitte des Eises“. Und sagt: „Ich glaube, dass sein offensives Spiel noch Potenzial besitzt.“

Weidner stammt aus der kanadischen Provinz Ontario, ist in der Gemeinde Grand Valley aufgewachsen. Nach diversen Stationen in kanadischen Jugend- und Juniorenteams kam er schließlich 2017 nach Iserlohn.

Im Kader der Kasseler schrumpft damit die Zahl der freien Plätze nach und nach – zumal mit der einen oder anderen Verlängerung bei den Akteuren aus der letzten Saison noch zu rechnen ist. (Frank Ziemke)

Fest stehen bisher:

Tor: Jerry Kuhn, Jonas Neffin

Verteidigung: Denis Shevyrin, Marco Müller, Dustin Reich, Dieter Orendorz

Angriff: Lois Spitzner, Eric Valentin, Paul Kranz, Tim Lucca Krüger, Corey Trivino, Jamie MacQueen, Hans Detsch, Timo Gams, Jake Weidner

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