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Spiel der Huskies gegen Crimmitschau fällt doch aus

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Von: Björn Friedrichs

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Jerry Kuhn, Torwart der Kassel Huskies, beim Warmmachen in der Eissporthalle.
Jerry Kuhn, Torwart der Kassel Huskies, beim Warmmachen in der Eissporthalle. © Fischer, Andreas

Das Spiel der Kassel Huskies gegen die Eispiraten Crimmitschau, das am Dienstagabend trotz einiger Coronafälle im Team der Huskies angesetzt war, musste kurzfristig doch noch abgesagt werden.

Am Dienstagvormittag wurden weitere Spieler mit Schnelltests positiv getestet, die Huskies konnten so keine spielfähige Mannschaft aufs Eis schicken. Laut DEL-2-Spielordnung muss ein Klub mindestens neun Feldspieler und einen Torwart zur Verfügung haben, um ein Ligaspiel bestreiten zu können. Bereits die Spiele der Huskies am Freitag in Weißwasser sowie die Partie am Sonntag gegen Freiburg mussten wegen zahlreicher positiver Coronatest bei den Nordhessen abgesagt werden.

„Am Montag hätten wir eine spielfähige Mannschaft stellen können, am Dienstag dann nicht mehr“, sagt Huskies-Pressesprecher Jason Schade. Die Huskies hatten nach den erstmals vor knapp einer Woche auftretetenden Verdachtsfällen die Teststrukturen hochgefahren, im Laufe des Wochenendes wurden es immer mehr Fälle. Am Dienstag kamen nun erneut weitere hinzu.

Beim Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Crimmitschau wäre Trainer Tim Kehler von vorneherein lieber gewesen, eine bessere Spielvorbereitung zu haben. Schließlich geht es darum, sich für die Playoff-Platzierungen in eine gute Position zu bringen. Huskies und Eispiraten trennt aktuell ein Punkt, Kassel hat aber drei Spiele weniger bestritten. „Terrible“ - furchtbar - nannte Kehler die Situation am Montag.

Die Kasseler Eishockeyprofis wollen mit der Lage aber nicht hadern. Trainer Tim Kehler sagte bereits am Montag, es gebe nichts, auf das man sauer sein könne. Man habe in Kassel in den letzten zwei Jahren viel Glück gehabt – und ein gutes Hygienekonzept. Wenn eine Infektion aber erst einmal in einer Kabine ist, betonte Verteidiger Oliver Granz, dauere es nicht lange, bis mehrere Spieler davon erwischt werden. „Das ist die Situation dieser Zeit. Einige Teams hatten das jetzt schon einige Male, für uns ist es das erste Mal“, sagt auch Schade.

DEL-2-Geschäftsführer René Rudorisch hatte bereits am Sonntag angekündigt, das Gespräch mit den Gesellschaftern – also den Klubs – suchen zu wollen, um abzusprechen, wie es weitergeht. Einige Vereine können bereits jetzt nicht mehr alle Nachholspiele im normalen Spielrhythmus bis zum Saisonende Anfang März unterbringen. Denkbar sei ein Wechsel des Spielrhythmus: weg von Freitag - Sonntag - Dienstag, hin zu jedem Wochentag als möglichem Spieltag.

Für das Spiel gegen Crimmitschau wurde derweil schon ein neuer Termin gefunden. Es soll nun am Dienstag, 1. März, ab 19.30 Uhr stattfinden.

Von Björn Friedrichs

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