Eishockey: Licht und Schatten für Kasseler 1b

Sieg in Neuss folgt 3:5 gegen Neuwied

Kassel. Licht und Schatten für das 1b-Team der Huskies: Die Kasseler Eishockey-Mannschaft setzte sich zunächst mit 4:3 (2:1, 1:1, 1:1) in Neuss durch und schlug so erstmals in der Relegationsrunde ein Team aus der Oberliga. Dann aber gab’s dann vor eigenem Publikum ein 3:5 (1:0, 0:1, 2:4) gegen Neuwied.

Die Partie gegen Neuss war hart umkämpft, nachdem Kassel das Hinspiel nach Verlängerung verloren hatte. „Obwohl zwei Treffer nicht anerkannt wurden, haben wir uns nicht beirren lassen und unser Spiel gemacht“, freute sich Kapitän Niels Hilgenberg über den Sieg. Der Anschlusstreffer der Gastgeber 36 Sekunden vor Schluss kam zu spät.

Für die Kasseler Tore sorgten Patrick Schädel, Nils Feustel, Niels Hilgenberg und Dennis Klinge. Weitere Torchancen blieben ungenutzt.

Gegen Neuwied gab es nach deutlichen Niederlagen zuvor nun eine heiße Schlussphase: Nach zwei ausgeglichenen Dritteln - Tim Andreas sorgte mit zwei Treffern für den 2:2-Zwischenstand - gingen die Gäste mit zwei Toren in Führung. Kassel gab doch nie auf und kam 47 Sekunden vor der Sirene durch Stéphane Robitaille zum 3:4-Anschluss. „Als ein Neuwieder unseren Spieler Oli Wohlrab daraufhin rassistisch beleidigt hat, sind bei uns die Sicherungen durchgebrannt“, ärgerte sich Hilgenberg. „Angeblich hat kein Schiedsrichter die Aussage gehört, Neuwied kam ungestraft davon.“ Die folgenden beiden Strafzeiten der Kasseler nutzten die Gäste 13 Sekunden vor Schluss zum 5:3. (ca)

Quelle: HNA

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