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Weg mit der Roten Laterne

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Stürmt an der Seite von Josh Soares und Derek Damon: Ryan Kraft. © Foto: Schachtschneider

Kassel. Ab Samstag zählt’s wieder für die Kassel Huskies. Noch neun Spieltage stehen nach der zweiwöchigen Olympia-Pause an in der Deutschen Eishockey-Liga.

Neun Chancen, die Rote Laterne abzugeben. Mit einem Sieg beim Tabellenvorletzten Hamburg Freezers morgen Abend (erstes Bully 18 Uhr) könnten die Schlittenhunde den ungeliebten Platz 15 verlassen. Denn lediglich ein Punkt trennt die Mannschaft von Huskies-Trainers Stéphane Richer (50 Punkte) von dem Team, das er ab der kommenden Saison als Sportdirektor betreuen wird (51).

Deshalb steht der 43-Jährige natürlich auch im Blickpunkt. Doch er wiegelt alle Fragen seinen zukünftigen Arbeitgeber betreffend ab. „Mein Job dort beginnt offiziell am 1. April. Bis dahin werde ich alles dafür tun, dass die Huskies Erfolg haben werden.“ Er sieht die Partie trotzdem als eine besondere an – eben weil es darum geht, vom Tabellenende wegzukommen. „Wir haben keine Gastgeschenke zu verteilen. Die Stimmung ist gut und wir wollen in Hamburg gewinnen“, gibt sich Richer selbstbewusst.

Die Olympia-Pause habe dem Team gut getan. „Die Jungs sind frischer, läuferisch besser“, sagt er. 15 Spieler haben sich in dieser Woche zurückgemeldet. Fast komplett also, wenn man von den Langzeitverletzten Sean Tallaire und Bryan Schmidt einmal absieht. Stürmer Michael Christ ist zwar erkältet, ist aber einsatzfähig. Nicht spielen können wird Alexander Heinrich. Das Kasseler Eigengewächs war zuletzt nach Crimmitschau ausgeliehen, zog sich dort vor zehn Tagen eine Fußprellung zu. Zwar fit, dafür aber gegen Hamburg gesperrt ist Pierre-Luc Sleigher.

Kraft in Reihe eins

Seinen Platz in der ersten Angriffsreihe neben Josh Soares und Derek Damon wird Ryan Kraft einnehmen. Unklar ist noch der Einsatz von Manuel Klinge. Der 25-Jährige, der mit der deutschen Nationalmannschaft an den Winterspielen in Vancouver teilnahm, ist heute Nacht nachhause zurückkehrt. „Ich hoffe, dass er spielen kann. Aber darüber werden wir ganz kurzfristig entscheiden. Er ist wichtig für das Team und ich gehe davon aus, dass Olympia bei ihm zusätzliche Kräfte freigesetzt hat“, sagt Richer. Im Tor steht Adam Hauser.

Die Bilanz spricht für die Gastgeber. Erst einmal gewannen die Schlittenhunde an der Elbe. Im Jahr nach dem Wiederaufstieg in die DEL.

Von Michaela Streuff

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