Huskies am Freitag daheim gegen Straubing

Richer: "Da geht noch was"

Kassel. Bayerisches Wochenende für die Huskies: Nach den Turbulenzen um den Abschied des Trainers und den Neujahrsempfang wollen sie in den Spielen am Freitag und Sonntag den Rückstand zum zehnten Platz weiter verkürzen.

Zuerst mit einem Heimsieg gegen die Straubing Tigers in der Eissporthalle (heute, 19.30 Uhr) und endlich mit einem Auswärtserfolg beim Gastspiel im Eiskeller der Augsburger Panther (Sonntag, 18.30 Uhr).

"Wir haben zumindest auf eigenem Eis einen guten Lauf, jetzt wollen wir hier den vierten Sieg hintereinander", sagt Trainer Stéphane Richer. Acht Punkte beträgt der Rückstand noch zu den Iserlohn Roosters auf Platz zehn - "da geht noch was", ist der Kanadier sicher. Zumal mit Straubing, Krefeld und Augsburg drei der härtesten Rivalen noch in Nordhessen gastieren werden.

Richer kann stolz auf die gute Heimbilanz seiner Mannen verweisen: 34 Zähler haben sie auf eigem Eis geholt, nur fünf Klubs sind daheim besser.

Der Coach kann und muss auf die Truppe bauen, die zuletzt beim 4:3 gegen Hamburg begeisterte. "Es wird keine Umstellungen geben", erklärt Richer, auch wenn Manuel Klinge und Jean-Philipp Coté in dieser Woche leichte Blessuren auskurieren mussten. Sean Tallaire sowie Bryan Schmidt fallen wegen Knieverletzungen weiter aus.

Die Hoffnung, zumindest Verteidiger Schmidt könne wieder spielen, zerflog nach einer neuen Diagnose: Ein hinteres Kreuzband ist angerissen, ein Comeback wohl erst in zwei Wochen möglich. Josh Soares, der kurzfristig zur Beerdigung seines Großvaters nach Toronto heimgeflogen war, wird rechtzeitig zum Spiel zurückerwartet.

"Für uns sind es zwei ganz wichtige Spiele in dieser Saison", weiß Trainer Richer. "Für die Zukunft des Kasseler Eishockeys auch. Denn jeder Zuschauer ist ein Argument für die Rettung der Huskies." Eine Abstimmung mit Füßen also. (sam)

Quelle: HNA

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