Der Neu-Husky tritt am Freitag mit dem Kasseler Team bei seinem Ex-Klub an und glaubt an einen Auswärtssieg

Neu-Husky Koziol: Diesmal will er ins Dortmunder Tor treffen

Christoph Koziol

Kassel. 27. November, 2011: Es ist der 17. Spieltag der Vorrunde in der Eishockey-Oberliga West, die Huskies treten in Dortmund an und verlieren 1:5. Den Treffer zum 4:1 für den EHC erzielt Christoph Koziol. Das ist der Mann, der auch am Freitag ein Tor machen will. Dann aber soll die Scheibe im Dortmunder Gehäuse landen.

Denn der 29-jährige Linksaußen ist inzwischen ein Husky. Das Zwischenrundenspiel zwischen dem EHC Dortmund und den Huskies beginnt um 20 Uhr.

Nach vier Spieltagen wissen die Huskies, dass es nicht leicht ist, das erklärte Ziel zu erreichen, denn nur ein Platz unter den besten vier Teams berechtigt zu der Teilnahme an der nächsten Runde. Zwar rangieren Kassels Eishockeyspieler mit sechs Punkten auf dem vierten Platz, aber die Verfolger Duisburg und Ratingen sind punktgleich. Dortmund dagegen hat einen Traumstart erwischt, denn zwölf Zähler sind nach vier Spieltagen die optimale Ausbeute. Doch zurück zu Christoph Koziol. Der Neu-Husky hat das Spiel mit Puck und Schläger in seiner Heimatstadt Rosenheim gelernt, und war 24, als er erstmals den Klub wechselte. Zunächst zog es den schnellen Stürmer zum EV Weiden, ehe die Stationen EV Landsberg (2. Bundesliga), Hannover Indians (2. Bundesliga), Moskitos Essen und EHC Dortmund folgten.

Vor dem Gastspiel bei seinem Ex-Klub ist der Profi Optimist und erklärt das auch: „Wir haben die besseren Einzelkönner und eine erfahrene Mannschaft“. Der Linksaußen weiß aber auch, dass die gesamte Mannschaft mehr für die Defensive tun muss, um in Dortmund zu bestehen. „Wir müssen mehr nach hinten absichern“, sagt Koziol.

Der Rosenheimer freut sich übrigens auf seine vorübergehende Rückkehr nach Dortmund und meint: „Die Dortmunder Fans werden mich freundlich empfangen.“

Am Sonntag gastiert Ratingen in der Kasseler Eissporthalle. Das erste Bully erfolgt um 18.30 Uhr.

Von Gerd Brehm

Quelle: HNA

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