4:3-Sieg im Finale gegen Heilbronn

Erfolg in Braunlage: Huskies gewinnen den Wurmberg-Cup

+
Mit vereinten Kräften: Die Huskies (von links) Marco Müller, Torwart Leon Hungerecker und Alexander Heinrich vereiteln die Chance von Heilbronns Patrick Kurz.

Braunlage. Sonne satt. 30 Grad. Sommerstimmung im Harz. Und dann das: Eishockey! Wurmberg-Cup in Braunlage. Und dann das: ein Sieg. 

Den Huskies bekam eine derart „artenuntypische“ Wetterlage sehr gut. Der Kasseler Zweitligist gewann das Vorbereitungs-Turnier durch einen 4:3 (0:0, 3:2, 0:1 - 1:0)-Sieg gegen den Liga-Konkurrenten Heilbronn. Tyler Gron erzielte in der Verlängerung das entscheidende Tor. Am Freitag hatte es im ersten Spiel ein 6:2 gegen Bayreuth gegeben.

Trainer Rico Rossi musste auf den angeschlagenen Stürmer Sam Povorozniouk verzichten, Förderlizenzler Valentin Busch war in Wolfsburg geblieben. Das Tor hütete diesmal Leon Hungerecker. Und der war im ersten Drittel ebenso hellwach wie sein früherer Kasseler Teamkollege Mirko Pantkowski, der als Mannheimer Förderlizenz-Spieler nun das Heilbronner Tor hütet. Und während Hungerecker seine besten Taten bei der Doppelchance durch Brad Ross und Patrick Kurz (14.) sowie beim Solo von Justin Kirsch (16.) zeigte, verhinderte „Pante“ eine Kasseler Führung bei den Schüssen von Jace Henning (3.), Gron (10.) und Adriano Carciola (11.).

Es war aber auch ohne Tore ein munteres Spielchen, das sich beide Teams angesichts der Temperaturen und am Ende einer harten Trainingswoche lieferten. Und die Tore, die kamen ja im zweiten Drittel. Heilbronns Führung durch Justin Kirschs Überzahltreffer drehten die Kasseler zwischen der 28. und 35. Minute zum 3:1. Gron nach einem Querpass von Derek Dinger, Mike Little in doppelter Überzahl und Michi Christ nach einem Konter trafen. Ärgerlich war nur der Anschlusstreffer kurz vor der Pause. In Unterzahl rückten die Huskies zu offensiv vor und kassierten prompt ein Break durch Roope Ranta.

Es blieb spannend. Und wurde verwirrend. In der 46. Minute hatte Greg Gibson geschossen. Er traf. Aber was. Die Latte? Ins Tor? Es gab erst kein Tor. Dann doch Tor. Und schließlich doch kein Tor. Glück für Kassel, das danach unter Druck stand. Hungerecker rettete mehrfach die Führung, als seine Vorderleute spürbar Kraft ließen und sich mächtig quälen mussten. Taten sie aber auch - und kassierten doch kurz vor Schluss in doppelter Unterzahl noch den Ausgleich durch Kirsch. Aber: In der Verlängerung rafften sich die Huskies auf. Bei angezeigter Strafe gegen Heilbronn traf Gron im Nachschuss und sicherte einen schönen Turniersieg beim Sommer-Eishockey im Wintersport-Ort Braunlage.

Nebenbei: Die Löwen Frankfurt wurden nur Dritter. Der Niederlage am Samstag gegen Heilbronn folgte ein 5:0 gegen Bayreuth.

Kassel: Hungerecker - Dinger, Reiss - Heinrich, Müller - Little, Walters - Kraus - Mueller, Neal, Carciola -Schirmacher, Henning, Ritter - Krüger, Valentin, Christ - Gron, Meilleur.

SR: Lenhart/Laudan, Z: 600

Tore: 0:1 (24:27) Kirsch (Lavallee - 5:4), 1:1 (28:44) Gron (Dinger, Müller), 2:1 (32:54) Little (Dinger - 5:3), 3:1 (35:53) Christ (Valentin), 3:2 (39:03) Ranta (5:4), 3:3 (58:08) Kirsch (Damon - 5:3), 4:3 (60:58) Gron (Carciola, Little - 4:3).

Strafminuten: Huskies 16 - Heilbronn 6 + 10 Ross

Nichts verpassen? WhatsApp für Huskies kostenlos abonnieren! 

Quelle: HNA

Kommentare