Doyle legt den Grundstein

Kassel Huskies lassen beim 4:2 in Hamm nichts anbrennen

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Warten auf den Puck: Kyle Doyle (Mitte), hier auf unserem Archivbild gegen die Hammer Christian Wendler (links) und Aaron Reckers, steuerte gleich im ersten Drittel zwei Tore bei.

Hamm. Die Kassel Huskies haben sich in der Endrunde der Eishockey-Oberliga West keine Blöße gegeben und bei den Hammer Eisbären gewonnen: Mit 4:2 (3:0, 0:1, 1:1) setzten sich die Nordhessen am  Abend durch und ließen am Ende keine Zweifel daran aufkommen, wer als Sieger das Eis verlassen würde.

Noch vor Weihnachten hatten die Nordhessen mit 3:5 das Nachsehen gehabt.

Zwar konnte Hamm das erste Drittel zunächst ausgeglichen gestalten, doch ein Doppelschlag brachte die Gastgeber schnell ins Hintertreffen. Auf Vorlage von Tomas Gulda netzte Kyle Doyle in Überzahl zum 1:0 ein. Nur 82 Sekunden später besorgte Austin Wycisk das 2:0, nachdem er einen scharfen Pass von Manuel Klinge unhaltbar abgefälscht hatte. Chancen hatten die Huskies genug. Bevor Kyle Doyle das 3:0 markierte (17.), traf Michi Christ noch die Latte.

Im zweiten Drittel mussten die Gäste dann aber zunächst zwei Rückschläge einstecken. Zunächst traf Kyle Doyle zur vermeintlichen Vorentscheidung (25.), doch die Schiedsrichter verwehrten dem 4:0 die Anerkennung, da sie den Puck nicht hinter der Linie gesehen hatten. Nach einer guten halben Stunde verkürzte schließlich Joseph Lewis auf 1:3, und auch gegen Ende des Abschnitts lag das Chancenplus klar auf Seiten der Hammer Eisbären.

Nachdem Gregor Stein gleich zu Beginn des Schlussdrittels eine 2+2-Minutenstrafe wegen unnötiger Härte und Stockchecks kassierte, mussten die Huskies noch einmal zittern, besorgten dann aber durch Sven Valenti das 4:1 (52.). Die Vorentscheidung? Noch nicht. Igor Furda traf zwei Minuten später zum 2:4. Zu mehr reichte es aber nicht.

SR: Engelmann (Ratingen) - Z: 343. Tore: 0:1 (10:30) Doyle (Gulda, Pohanka - 5:4), 0:2 (11:52) Wycisk (Klinge, Stein), 0:3 (16:44) Doyle (Gaucher, Pohanka), 1:3 (31:29) Lewis (Maaßen, Palka), 1:4 (51:04) Valenti (Schwab), 2:4 (53:18) Furda (Reckers - 5:4). Strafminuten: Hamm 10, Kassel 20.

Souverän in Unna

Am Freitagabend ließen die Huskies in Unna beim 8:0 gegen den Königsborner JEC nichts anbrennen. Ein Sonderlob erhielt der Goalie: „Glückwunsch natürlich an Boris Ackers zu seinem Shutout“, sagte Trainer Rumrich nach der Partie. Der Sieg ging in dieser Höhe in Ordnung. „Im letzten Spiel in Königsborn haben wir uns sehr schwergetan. Das wollten wir besser machen, und es ist gelungen“, bilanzierte der Huskies-Coach.

Von Karsten Steenbrede

Quelle: HNA

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