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Hugo Boisvert ist zurück bei den Huskies: „Freue mich riesig“

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Von: Björn Friedrichs

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Die sportliche Führung der Huskies: (von links) Sportdirektor Manuel Klinge, Geschäftsführer Joe Gibbs, Sportdirektor Hugo Boisvert.
Die sportliche Führung der Huskies: (von links) Sportdirektor Manuel Klinge, Geschäftsführer Joe Gibbs, Sportdirektor Hugo Boisvert. © Kassel Huskies

Jetzt ist es offiziell: Hugo Boisvert kehrt zu den Kassel Huskies zurück. Der 46-Jährige, der schon als Spieler und Co-Trainer beim Eishockey-Zweitligisten war, übernimmt eine Stelle im Management.

Boisvert wird neben Manuel Klinge den Posten des Sportdirektors ausfüllen, der nun aufgeteilt wird. Damit wurden auch Gerüchte widerlegt, Rekordspieler Klinge könne die Huskies womöglich verlassen. Neu ist bei den Huskies, dass es für den aufgeteilten Posten nun zwei Zuständigkeitsbereiche gibt. Klinge betreut die Aufgabenfelder Spielerlizenzierungen und Organisation des Spielbetriebs, Boisvert widmet sich Scouting und Spielerverpflichtungen. Man wolle für die Zukunft breiter aufgestellt sein, so die Huskies in einer Mitteilung.

„Ich freue mich riesig, wieder bei den Huskies zu sein“, sagte Boisvert am Telefon. Vergangene Woche gab es erstmals Gerüchte, er könne seine Stelle als Co-Trainer in Bad Nauheim verlassen und in neuer Funktion nach Kassel zurückkehren. Der Deutschkanadier sagte auf HNA-Anfrage: „Ich habe viele Gerüchte gehört, zum Beispiel, dass ich nach Norden, Osten und Süden gehe.“ Er entschied sich für die Mitte, für Kassel. Seine Familie lebt in der Region, Ehefrau Kim arbeitet hier, Sohn Zavier spielt in Kassel Eishockey. Zu Familie Boisvert gehört auch Tochter Adea. „Natürlich hat die Familie eine Rolle gespielt, es gibt nichts wichtigeres“, sagt Papa Hugo.

Boisvert, der zwischen 2006 und 2010 für die Huskies in der zweiten Bundesliga sowie der DEL aufs Eis gegangen war und Kassel als Kapitän 2008 zurück ins Oberhaus geführt hatte, widmet sich nun einer neuen Aufgabe. Schon beim Gespräch vor einer Woche deutete er an, sich in den nächsten Wochen Scoutingaufgaben für seine neue Stelle zu widmen.

Von Björn Friedrichs

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