Eishockey: Kassel zu Gast bei Spitzenreiter Dortmund – Glusanok krank, Stefan Heinrich brach sich Fuß

Huskies zum Härtetest gegen die Elche

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Treffen heute wieder aufeinander: Husky Marc Roedger (links) mit seinem Dortmunder Gegenspieler Florian Kirschbauer im Vorrundenspiel in der Kasseler Eissporthalle Mitte Oktober.

Kassel. Mit Geduld, Disziplin und ganz viel Biss wollen es die Kassel Huskies am Freitagabend wissen. Denn sie stehen vor der schwersten Aufgabe in der Zwischenrunde der Eishockey-Oberliga West: Ab 20 Uhr müssen sie beim noch ungeschlagenen Spitzenreiter EHC Dortmund ran.

Nach den Spielen gegen Frankfurt (6:3) und Bad Nauheim (3:6) wartet damit gleich die nächste Härteprüfung auf die Schlittenhunde.

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Zum Vergleich: Vorrundenmeister Dortmund hatte es bislang mit Hamm, Ratingen und Königsborn zu tun – und damit gleich drei der vermeintlich leichteren Gegner zum Auftakt der Zwischenrunde. Der 6:3-Erfolg gegen die Roten Teufel Bad Nauheim war da schon ein deutlicheres Zeichen.

Das aber soll für Huskies-Trainer Bartman keine Ausrede sein. „Punkte in Dortmund zu holen, ist nicht einfach, aber es ist machbar“, sagt er und kann sich dabei auch auf den Siegeswillen seiner Mannschaft verlassen. „Die Punkte, die wir beim 5:8 in Duisburg liegengelassen haben, müssen wir uns gegen Dortmund wiederholen“, erklärt Stürmer Michi Christ. Und Marc Roedger verspricht: „Wir werden am Wochenende wieder auf Kurs sein.“

Doch gerade gegen Dortmund wird das kein leichtes Unterfangen. Die Elche gelten als disziplinierte Mannschaft, die jeden Fehler des Gegners konsequent bestraft. „Sie spielen sehr geduldig und warten auch auf eigenem Eis mal lieber auf Konter“, sagt Bartman. „Wir brauchen einen sehr guten Start. Ich hoffe, dass wir die ersten 20 Minuten zu null überstehen.“ In Duisburg lag sein Team nach dem ersten Drittel mit 1:4 zurück, in Nauheim 1:2. Und ein wenig flirtet der Coach auch mit der Glücksfee: „Wir hatten zuletzt viel Pech. Irgendwann steht das Glück auch wieder auf unserer Seite.“

Doch immer noch dreht das Grippegespenst seine Runden im Huskies-Kader und zwingt Bartman wieder mal zu Umstellungen im Team. „Obwohl jetzt die Zeit des Jahres ist, in der wir eigentlich jeden Mann brauchen“, ergänzt Roedger.

Verteidiger Semen Glusanok konnte die gesamte Woche über nicht trainieren und fällt aus. Hinter dem Einsatz von Alexander Engel stand gestern noch ein Fragezeichen. Sven Valenti verpasste eine Trainingseinheit, ist heute Abend aber wahrscheinlich dabei. Niels Hilgenberg, zuletzt in die vierte Sturmreihe beordert, dürfte wohl wieder an der Seite von Stéphane Robitaille verteidigen, Daniel Reiss mit Alexander Engel. Für Stefan Heinrich ist die Saison hingegen vorzeitig beendet. Der Verteidiger aus der 1b, der zuletzt häufig in der ersten Mannschaft ausgeholfen hatte, hat sich in der vergangenen Woche den Fuß gebrochen. wurde bereits operiert und fällt mindestens sechs bis acht Wochen aus. Bruder Alexander fehlt den Huskies derzeit wegen eines Fingerbruchs.

Sonntag kommt Ratingen

Am Sonntag dürfen die Huskies wieder auf eigenem Eis ran: Ab 18.30 Uhr sind die Ratinger Ice Aliens zu Gast.

Von Michaela Streuff

Quelle: HNA

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