Mueller und Burns vor Rückkehr 

Huskies: Heute auf ins letzte Derby gegen die Roten Teufel

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Steht vor der Rückkehr: Huskies-Stürmer Richie Mueller.

Das letzte Derby. Die offene Rechnung. Die Rückkehr zweier Leistungsträger der Kassel Huskies: Viele Geschichten stecken im heutigen Heimspiel gegen  Bad Nauheim.

„Ich erwarte eine großartige Atmosphäre, ein spannendes Spiel“, sagt Huskies-Trainer Tim Kehler vor dem ersten Bully um 19.30 Uhr. 

Das letzte Derby

Sie sind die Höhepunkte der Hauptrunde: die Hessenderbys zwischen Huskies, Roten Teufeln und den Löwen aus Frankfurt. Nun steht für die Kasseler das achte und letzte der prestigeträchtigen Duelle an. Und für die Huskies geht’s darum, noch Boden gutzumachen.

Denn in der Derbytabelle rangieren sie nur auf Platz drei: Lediglich drei Duelle haben sie gewonnen (5:0 in Bad Nauheim und beide Heimspiele gegen Frankfurt). Ausbeute: neun Punkte. Die Löwen waren etwas erfolgreicher: Denn sie bezwangen die Huskies zweimal am Ratsweg und punkteten in zwei Derbys gegen Bad Nauheim (6:7 n.V., 3:2 n.P.). Ausbeute: neun Punkte.

Auf dem Derbythron sitzen die Roten Teufel: Zwölf Punkte sammelten sie in bisher sechs Derbys – erst am 11. Februar steht das letzte Duell in Frankfurt auf dem Programm. Dabei feierten die Kurstädter zwei Auswärtssiege: Sie gewannen in Frankfurt und in Kassel.

Die offene Rechnung

Apropos Kassel: „Wir haben da noch eine Rechnung offen“, betont Huskies-Trainer Tim Kehler. „Wir wollen die Serie gegen Bad Nauheim ausgleichen und haben auch spielerisch noch was gutzumachen. Denn die letzten beiden knappen Spiele haben wir verloren.“

Besonders schmerzlich war das Ende der starken Kasseler Heimserie mit zehn Siegen in Folge, die die Nauheimer mit dem 3:2 stoppten. Am zweiten Weihnachtstag unterlagen die Kasseler auswärts 1:2. Aus den Erfahrungen dieser beiden Niederlagen ergibt sich für heute folgende Marschroute: „Wir müssen härter vor ihrem Torhüter arbeiten, ihre Verteidigung knacken“, erklärt Kehler.

Die Rückkehrer

Wie gut, dass zwei Angreifer das Huskies-Lazarett verlassen haben: Richie Mueller und Nathan Burns werden aller Voraussicht nach heute Abend ihr Comeback geben. Mueller freut sich nach schweren Wochen auf die Rückkehr: Am 12. Januar in Bad Tölz hatte ihn in der Anfangsphase der Ellbogen eines Gegenspielers unglücklich am Kopf erwischt.

„Es war wohl eine leichte Gehirnerschütterung“, sagt Mueller. „Wir wollten kein Risiko eingehen. Deshalb die lange Pause. In den ersten zwei Wochen war ich gar nicht in der Halle und habe meinem Kopf eine Pause gegönnt. Beim Derby gegen Frankfurt war es so laut, da hätte der Lärm Kopfschmerzen verursacht.“

Kehler ist froh über das doppelte Comeback auf der Zielgeraden der Hauptrunde: „Richie wird uns mit seiner Erfahrung und seinem Tempo helfen. Nathan ist als Mittelstürmer wichtig, im Bullyspiel und in Unterzahl.“ Da mit Eric Valentin und Maximilian Adam zwei Förderlizenzler aus Wolfsburg dabei sind, werden die Ausfälle von Michi Christ (Schulterprobleme) und Noureddine Bettahar (Länderspieleinsatz) aufgefangen. Es ist also bereitet – fürs letzte Hauptrundenderby der Saison.

Quelle: HNA

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