Nach 5:6-Niederlage nach Verlängerung in Dresden

Huskies-Coach Tim Kehler: „Es war ein frustrierender Abend“

+
Es geht zur Sache: Husky Austin Carroll (rechts) und der Dresdener Dale Mitchell.

Nach der zweiten Auswärtsniederlage hintereinander war Tim Kehler angefressen. „Die Partie war schlecht, unser Spiel ohne Puck entsetzlich“, wetterte der Kasseler Eishockeytrainer am Dienstagabend nach dem 5:6 seiner Huskies in der Verlängerung in Dresden.

Er konstatierte: „Das einzig Gute ist, dass wir hier einen Punkt mitnehmen.“

Der darf als Lohn gesehen werden für den Elan, mit den sein Team nach einem defensiv haarsträubenden Auftakt (0:3 / 12.) mit vier Treffern in Folge zum 4:3 (52.) spektakulär die Wende geschafft hatte. Doch wie seine Kasseler den nun möglichen Sieg wie schon in Bad Tölz wieder herschenkten, trotz Ben Duffys 5:5 mit sechs gegen fünf 51 Sekunden vor Schluss, das musste den Coach ärgern.

„Es war ein frustrierender Abend“, sagte Kehler nach einem auf beiden Seiten zeitweise vogelwilden Auftritt. Auch Eislöwen-Trainer Rico Rossi gestand ein großes Problem mit der Disziplin ein – „ganz egal, was Schiedsrichter gut oder schlecht machen“.

„Sie haben versucht, die Anzahl der Strafen am Ende auszugleichen“, befand Kehler. Und weil insbesondere Austin Carroll keine Dresdener Provokation unbeantwortet ließ, kassierten die Kasseler allein im letzten Drittel zehn kleine Strafen. Da zudem bei Halbzeit Nathan Burns verletzt ausgeschieden war, konnten die Huskies nur 15 Sekunden vom hart erkämpften 4:3-Vorsprung zehren.

Kehler weiß um den Frust auch der Spieler. „Aber natürlich müssen wir auch jetzt über die Disziplin reden“, sagt er. „Aber: Wir brauchen auch die Emotionen, sie machen Eishockey so aufregend.“

Quelle: HNA

Kommentare