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Joe Gibbs verspricht: Diesmal kein Formfehler bei Aufstiegsunterlagen

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Von: Pascal Spindler

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Geht’s für sie in der kommenden Saison um den Aufstieg? Die Huskies (von links) Lois Spitzner, Joel Keussen und Stephan Tramm.
Geht’s für sie in der kommenden Saison um den Aufstieg? Die Huskies (von links) Lois Spitzner, Joel Keussen und Stephan Tramm. © Dieter Schachtschneider

In der vergangenen Saison konnten die Kassel Huskies aufgrund eines Formfehlers nicht aufsteigen. So etwas soll dieses Mal nicht passieren. Geschäftsführer Joe Gibbs verspricht, dass diesmal alles klappt.

Kassel – Die Kassel Huskies wollen schon bald zurück in die DEL. Am liebsten bereits im nächsten Jahr. Doch dafür muss die Mannschaft des Eishockey-Zweitligisten nicht nur eine hervorragende Spielzeit abliefern, auch die Verantwortlichen müssen ihre Hausaufgaben machen, wichtige Unterlagen fristgerecht einreichen. Jetzt sagt Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs: „Ich kann den Fans versprechen, dass diesmal mit den Unterlagen für einen möglichen DEL-Aufstieg alles klappt.“

Rückblick: Am 2. Juni des vergangenen Jahres verkündete die Deutsche Eishockey-Liga, dass sich mit den Löwen Frankfurt und dem damaligen Zweitligameister Bietigheim Steelers nur zwei Klubs fristgerecht um das Aufstiegsrecht in der Saison 2021/22 beworben hatten. Die Huskies wurden nicht genannt. Ein Schock für viele Fans des Kasseler Eishockeyklubs.

Wenig später stellte sich heraus: Die Huskies hatten wichtige Unterlagen nicht ordnungsgemäß eingereicht, bekamen deshalb kein Aufstiegsrecht. Ein bitterer Fehler, den die Verantwortlichen schlussendlich eingestehen und akzeptieren mussten.

Kassel Huskies: Ein paar wenige Unterlagen müssen noch eingereicht werden

Noch einmal soll so etwas nicht passieren. „Bislang haben wir alles regelkonform abgegeben. Ein paar wenige Unterlagen müssen wir noch einreichen, aber auch die werden wir noch fristgerecht abgeben“, sagt Gibbs. Bis zum 24. Mai müssen alle Unterlagen bei der Deutschen Eishockey-Liga vorliegen.

Derweil begrüßt DEL-2-Geschäftsführer Rene Rudorisch die Aufstiegsambitionen der Zweitliga-Top-Teams: „Für die Liga wäre es natürlich schön, wenn möglichst viele Klubs die Chance haben und nutzen, sich für einen Aufstieg in die DEL zu bewerben.“ Nicht zuletzt lebe der Sport davon, wenn sich gleich mehrere Klubs um einen Aufstieg in die höchste Liga duellieren würden. „Es profitiert die Qualität unseres Wettbewerbs auf hohem Niveau und führt dazu, dass auch die Liga insgesamt sportlich noch besser wird“, erklärt Rudorisch. Spannung und Dramatik seien wichtig für die DEL 2. (Von Pascal Spindler)

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