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Huskies-Geschäftsführer Gibbs dementiert Gerüchte um Valenti und Grizzlys

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Von: Björn Friedrichs

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Immer wieder Gegenstand von Gerüchten: Yannik Valenti, hier im Trikot der Heilbronner Falken.
Immer wieder Gegenstand von Gerüchten: Yannik Valenti, hier im Trikot der Heilbronner Falken. © Dieter Schachtschneider

Sven Valenti ist bekanntlich als Jugendtrainer zurück in Nordhessen – und auch um Sohn Yannik und die Kassel Huskies halten sich Gerüchte.

Der 21 Jahre alte Stürmer, der bei der Eishockey-Jugend Kassel ausgebildet wurde und aktuell bei DEL-Klub Straubing unter Vertrag steht, soll laut Eishockey-News bei Ligakonkurrent Wolfsburg im Gespräch sein. Dies wiederum solle dann auch Auswirkungen auf die Huskies haben. Laut Informationen des Magazins könne Valenti bei einem Wechsel zu Wolfsburg nämlich als Förderlizenzspieler zu den Huskies ausgeliehen werden, die ihrerseits laut Eishockey-News als neuer Kooperationspartner Wolfsburgs möglich wären. Viel Konjunktiv.

„Er ist für uns immer ein interessanter Spieler, aber soweit ich weiß, bleibt er in Straubing“, sagt Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs auf Anfrage. Auch über eine Kooperation mit Wolfsburg sei bislang nicht gesprochen worden. Vergangene Saison waren die Iserlohn Roosters Partner der Huskies im Eishockey-Oberhaus. Und Gibbs betont wie auch Anfang April im Saison-Abschlussinterview unserer Zeitung: „Wir sind zufrieden mit der Zusammenarbeit.“

Aktuell konzentriere man sich auf die Einreichung der Lizenzunterlagen, nächste Woche sei dann die Zeit für Gespräche gekommen. Wolfsburg war vor den Roosters von 2018 bis 2020 letzter DEL-Partner der Huskies. Und: Dass Spieler per Förderlizenz zu einem Verein kommen, der nicht Kooperationsklub ist, sei unüblich. „Wenn man einen Partner hat, tauscht man sich mit diesem auch aus“, so Gibbs. Ausnahmen gebe es höchstens bei Torhütern, wenn der Kooperationspartner da nicht weiterhelfen könne.

Dass Valenti kürzlich schon gemeinsam mit einigen Huskies-Akteuren in Kassel im Fitnessstudio trainierte, kann auch mit dem Umstand erklärt werden, dass seine Eltern in Kassel wohnen. Auch zu Beginn dieser Woche war in Kassel immer mal wieder ein Auto der Straubing Tigers zu sehen.

Cameron nach Landshut

Brett Cameron wechselt (wie berichtet) zum EV Landshut. Das gab der DEL-2-Konkurrent der Kassel Huskies gestern bekannt, auch die Huskies verabschiedeten ihn anschließend. Der 32 Jahre alte Stürmer war 2020 aus der Schweiz nach Kassel gekommen, vergangene Saison war er mit 29 Treffern bester Huskies-Torjäger.

Von Björn Friedrichs

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