Eishockey: Keine Heimspiele mehr für Kassels 1b-Team

Kassel. Im Kasseler Eishockey gibt es trotz der Erfolge der Huskies neue Turbulenzen.

Nachdem nun Heimspiele der 1b-Mannschaft gegen Darmstadt und Bad Nauheim kurzfristig abgesagt wurden, weil in der Eissporthalle keine Eiszeiten zur Verfügung standen, wird das Team bis zum Saisonende alle geplanten Heimspiele auswärts bestreiten. Das kündigte der Amateurverein Eishockey-Jugend Kassel aufwww.ejkassel.dean.

Dort erklärte der von Franz X. Spachtholz angeführte Vorstand, dass die im Kooperationsvertrag zwischen der EJK und der Kasseler Sportstätten-KG (Kaspo) der Eheleute Edith und Simon Kimm vereinbarte Zahl an Eisstunden für den Trainings- und Spielbetrieb des Klubs vonseiten der Kaspo im Dezember und nochmals im Januar reduziert worden sei. Um die verbleibende Eiszeit sinnvoll auf die Kinder- und Jugendmannschaften aufteilen zu können, sei diese Entscheidung in Absprache mit den Spielern, dem Trainer- und Betreuerteam der 1b und ihren gegnerischen Mannschaften zunächst getroffen worden - auch um ho-he Verbandsstrafen im Fall eines Ausstiegs zu vermeiden.

„Wir sind sprachlos“, erklärte Matthias Kolodziejczak, Trainer des Hessenliga-Spitzenreiters. „Unseren Spielplan haben wir vor der Saison abgestimmt, jetzt sind wir der Willkür ausgeliefert. Das hätte man vorher sagen können.“ Auf der Suche nach Alternativen gehe der Blick nun nach Lauterbach und Paderborn – „vielleicht können unsere Gegner auch das Heimrecht mit uns tauschen.“ Denn: „Wir haben ein Ziel, das wir weiter verfolgen wollen“, erklärt Kolodziecjzak.

Knackpunkt ist offenbar ein Passus im Kooperationsvertrag, den noch der alte EJK-Vorstand um Marc Berghöfer abgeschlossen hatte. Danach, so die Kaspo-Interpretation, sei der Spielbetrieb einer Seniorenmannschaft wie der 1b nicht vorgesehen. Es gehe allein um Jugendförderung. Von der Eissporthallen-Betreiberin Kaspo war am Sonntag niemand zu erreichen. (sam)

Quelle: HNA

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