Tor- und Strafenflut gegen Frankfurt

Derby als Krimi in Nauheim

Bad Nauheim. Es dauerte fast drei Stunden. Es hagelte Strafzeiten. Die Führung wechselte hin und her. Und die Entscheidung fiel erst mit dem letzten Schuss des Abends: Als Torhüter Niklas Deske den Penalty von Landon Gare parierte, da hatte Bad Nauheim das Derby der Eishockey-Oberliga West gegen die Löwen aus Frankfurt gewonnen.

Es war ein dramatisches Duell der beiden Rivalen, das zugleich einen lachenden Dritten hatte: Die Kassel Huskies eroberten dank der Frankfurter Niederlage die Tabellenführung zurück.

Dabei hatte zunächst alles nach einem Sieg der Gäste ausgesehen. Gegen ersatzgeschwächte Nauheimer führten sie 2:0 und später 4:2. Eine wahre Strafenflut gegen die Gäste führte dann aber zur Wende. Frankfurts Sünderkatalog las sich so: 22 Strafminuten plus zehn Minuten (Breiter, Baumgartner, Gare) plus fünf Minuten plus Spieldauer (Schenkel).

Die Gastgeber nutzten das, um aus dem 2:4 eine 6:4-Führung zu machen. Drei Treffer fielen in Überzahl, überragender Mann war der dreifache Torschütze Chris Stanley. Das Ende aber war das noch immer nicht. Stephan Kreuzmann und Jakub Rumpel glichen für Frankfurt aus und sicherten so wenigstens einen Punkt. (frz)

Quelle: HNA

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