Eishockey

Denis Shevyrin bleibt ein Husky: „Sehe hier die besten Perspektiven“

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Den Blick nach vorn: Denis Shevyrin will auch in der nächsten Saison das Trikot der Kassel Huskies tragen. ARCHIVFoto: DIETER SCHACHTSCHNEIDER

Zweite Liga statt DEL, Kassel statt Iserlohn oder Schwenningen: Denis Shevyrin will zurück ins Eishockey-Oberhaus - mit den Huskies. Der Verteidiger hat seinen Vertrag bis 2021 verlängert. Am heutigen Donnerstag zeigen die Huskies ab 19.20 Uhr auf Facebook noch einmal den Aufstiegskrimi von 2008.

Der 25-Jährige war im vergangenen Sommer aus Bad Nauheim nach Nordhessen gekommen, über seine Rückkehr ins Eishockey-Oberhaus war wochenlang spekuliert worden. Damit haben die Kasseler nun neben Stephan Tramm und Neuzugang Joel Keussen drei Verteidiger für die nächste Saison vermeldet. Nach HNA-Informationen ist wohl auch der Verbleib von Marco Müller, Spencer Humphries, Maxi Adam und Mario Scalzo zu erwarten.

Denis Shevyrin hat im ersten Jahr im blau-weißen Trikot rundherum überzeugt und bildete mit Humphries das punktbeste Abwehrpaar der Liga. Der Kanadier Humphries (13 Tore + 16 Vorlagen) führt die Plusminus-Rangliste mit +22 an, Shevyrin (10+22) als offensiv bester Kasseler Verteidiger folgt mit +20 auf Rang drei. Als Alex Heinrich verletzt ausfiel, beförderte Trainer Tim Kehler ihn zum Kapitän und gab ihm damit den Vorzug zum Beispiel auch vor Derek Dinger und Michi Christ.

„Ja, es gab andere Angebote, aber konkrete Gespräche nur in Kassel“, erklärt Denis Shevyrin. „Ich bin zu den Huskies gekommen, weil ich hier meine erste Meisterschaft feiern wollte. Die Chance hatten wir dann leider nicht mehr, aber an meinem und unserem Ziel hat sich nichts geändert. Ich sehe hier für mich die sportlich besten Perspektiven.“

Faktoren dafür seien Trainer Tim Kehler, die gute Organisation der Huskies, aber auch seine Rolle im Team. „Hier bekomme ich als relativ junger Verteidiger das Vertrauen und viel Eiszeit, kann Verantwortung übernehmen und mich hoffentlich gut weiter entwickeln. Ich weiß nicht, ob all das in einem DEL-Team auch so wäre“, erläutert Shevyrin, der im russischen St. Petersburg geboren wurde und in Krefeld aufgewachsen ist.

Trainer Kehler betont, dass Shevyrin „auf beiden Seiten des Eises einen Beitrag leisten kann“ mit großer physischer Präsenz, harten Checks, starken Defensivaktionen, aber auch dem wuchtigen Schuss, Hingabe, vorbildlicher Einstellung und als Führungsspieler.

Geschäftsführer Joe Gibbs freut sich, Shevyrin in Kassel halten zu können. Er habe auf Anhieb „die Erwartungen voll erfüllt, war ein wichtiger Teil der Verteidigung und in der Kabine sehr wertvoll“. Auch mit Blick auf einen Aufstieg sei Shevyrin eine wichtige Personalie. HINTERGRUND: Huskies zeigen am Donnerstag Aufstiegskrimi von 2008

Es war einer der größten Festtage in der Kasseler Eishockey-Historie: Der Aufstieg in die DEL am 25. April 2008. Das entschei- dende fünfte DEL2-Finalspiel gegen Landshut, der Direktschuss von Drew Bannister nach 11:51 Minuten der Verlängerung, der unglaubliche Jubel im Karree. Am heutigen Donnerstag noch einmal zu sehen ab 19.20 Uhr auf der Facebook-Seite „EC Kassel Huskies“ im Re-Livestream, präsentiert vom Autohaus Ostmann. Einschalten geht kostenlos hier: www.face-book.com/kasselhuskies.

sam

Quelle: HNA

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