Aussage in der Bild-Zeitung

Unruhe bei Huskies-Gegner Frankfurt - Trainer Gardner: "Ich bin wohl weg"

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Frankfurts Coach Paul Gardner

Frankfurt. Es ist ja schon länger so. Es fängt im Hintergrund an, dieses Rumoren. Die Fans schimpfen im Internet. In Foren. Bei Facebook. Die Zielscheibe: der Trainer.

Er wählt die falsche Taktik. Er entwickelt die jungen Spieler nicht. Die Presse legt nach. Es herrscht die allgemeine Unzufriedenheit. Und klar, dieser Trainer muss weg.

Aber halt. Jetzt nicht auf falsche Gedanken kommen. Wir sind nicht in Kassel. Wir sprechen von Frankfurt. Von den Löwen. Von Paul Gardner. Und von einer Trainerdiskussion, die die Huskies mit ihrem 6:4-Sieg im ersten Viertelfinal-Duell am Dienstag richtig ins Rollen gebracht haben. Allerdings hat wohl auch Gardner die Diskussion angeheizt. In einem Artikel der „Bild Frankfurt“ wird er mit dem Satz zitiert: „Ich glaube nicht, dass ich nächste Saison noch hier bin. Es gab keine Gespräche, also bin ich wohl weg.“

Das rief nicht nur Sportchef Franz Fritzmeier auf den Plan, der die Aussage als sehr unglücklich bezeichnete. Auch die Kritiker schießen nun aus allen Rohren. Kein Videostudium. Kein Draht zur Mannschaft. Und gegen Kassel habe Gardner sein Team nach einer 4:2-Führung ins offene Messer stürmen lassen. Okay, eigentlich stürmten vor allem die Huskies. Deren Trainer Rico Rossi sich später wunderte, wie vorsichtig Frankfurt gespielt habe. Rossi hat es nun gut. Heute spielt in Kassel ein Trainer um seinen Job: Paul Gardner.

Hinweis: Wir übertragen das Playoff-Derby, bei dem Della Rovere wieder gegen Frankfurt treffen will, per Liveticker und Liveradio

P.S.: Das nehmen die Huskies mit ins erste Heimspiel. 

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Quelle: HNA

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