DEL- und DEL2-Playoffs: Matchbälle für Meister München - Riessersee und Steelers gleichen aus

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Kassel. Die Playoffs in den beiden deutschen Eishockey-Topligen sind spannend wie lange nicht. Ein Überblick über die Halbfinals, die im Modus best of seven auf vier Siege ausgetragen werden.

DEL : Zwei Matchbälle zum Einzug ins Finale hat Meister München, den Adlern droht das Aus: Weil der EHC sich am Mittwochabend mit 6:3 in Mannheim durchsetzte, führt er nun in der Serie mit 3:1. In Spiel fünf am Freitag in eigener Halle können die Münchner den Einzug ins Endspiel klar machen. Der Kooperationspartner der Kassel Huskies mit Phil Hungerecker, dem Rookie des Jahres, indes müsste dreimal in Folge gewinnen, um die Serie noch zu drehen.

Im zweiten Spiel feierten die Nürnberg Ice Tigers einen 4:1-Erfolg gegen die Eisbären Berlin um Ex-Husky Jamie MacQueen. In dieser Halbfinal-Serie ist eine baldige Entscheidung vertagt, denn es steht nun 2:2.

DEL2: Da haben sich der SC Riessersee und die Bietigheim Steelers in Spiel vier zurückgemeldet. Hätten die beiden Hauptrunden-Topteams ihre Partien verloren, hätten sie jeweils zwei Matchbälle gegen sich gehabt. Stattdessen aber feierten sie klare Auswärtserfolge. Stephan Wilhelm, Valentin Gschmeißner und Andreas Driendl trafen zum 3:0 des SCR in Kaufbeuren. Die Steelers setzten sich am Frankfurter Ratsweg mit 4:1 durch. Mann des Abends war Marcus Sommerfeld, der dreimal traf. In beiden Serien steht es nun 2:2.

Im Kampf um den Klassenerhalt fehlt Bad Tölz nach dem 2:1 im Bayreuth nur noch ein Sieg.

Quelle: HNA

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