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Kassel Huskies: Corey Trivinos plötzliche Rückkehr

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Von: Björn Friedrichs

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Corey Trivino, früherer Stürmer der Kassel Huskies.
Corey Trivino, früherer Stürmer der Kassel Huskies. © Fischer, Andreas

Am Sonntag empfangen die Kassel Huskies den Aufsteiger aus Regensburg. Mit dabei könnten dann zwei Ex-Huskies sein. Einer davon ist Corey Trivino.

Kassel – Manchmal geht es ganz schnell. Bis Ende vergangener Woche hatte der kanadische Eishockeyprofi Corey Trivino noch keinen neuen Verein. Gerüchte hatte es dabei einige gegeben. Nach vier Jahren bei den Kassel Huskies in der DEL 2 hatte er sich mit den Nordhessen nicht auf einen neuen Vertrag einigen können, Gerede gab es um angebliches Interesse von DEL-Absteiger Krefeld, dann von Oberligateam Rosenheim.

Zu einer Verpflichtung kam es aber nicht. Nun hat der 32-Jährige doch noch einen neuen Klub. Mit Aufsteiger Regensburg könnte er schon am Sonntag um 18.30 Uhr beim Auswärtsspiel der Eisbären wieder in Kassel auf dem Eis stehen. Wir berichten am Sonntagabend aktuell in Liveradio und -ticker.

Regensburg hatte eigentlich anders geplant

Regensburg, im Frühjahr überraschend aufgestiegen, hatte eigentlich anders geplant. Mit den Tschechen Radim Matus und Richard Divis sowie dem US-Amerikaner Kyle Osterberg und dem Finnen Topi Piipponen hatte man seine ersten vier Importstellen verplant. Auch der 38 Jahre alte Jeff Fearing (USA) wird im Kader geführt, wurde aber noch nicht lizenziert.

Weil sich nun mit Osterberg aber der erste Importstürmer schon vor Saisonstart verletzt hat und mehrere Monate auszufallen droht, sind die Eisbären noch einmal auf die Suche gegangen – und schnell fündig geworden. „Es freut uns unglaublich, dass sich Corey für uns entschieden hat. Die Verhandlungen waren hochprofessionell und gingen blitzschnell“, wird Regensburgs Geschäftsführer Christian Sommerer zitiert.

Schnelle Verhandlungen, schnelle Anreise

In der Nacht auf vergangenen Samstag sei der Vertrag unterschrieben zurückgeschickt worden, schon am Sonntag Trivino angereist. Ob er nach den ersten Trainingstagen bereits bei beiden Spielen am Wochenende zum Einsatz kommt, wird sich allerdings noch zeigen. Es wäre Trivinos urplötzliche Rückkehr nach Kassel. Am Freitag beim 3:2-Sieg Regensburgs gegen Tim Kehlers Ravensburg war Trivino mit einer Vorlage zum Siegtreffer bereits beteiligt.

Der 32-Jährige ist übrigens nicht der einzige Ex-Husky bei den Eisbären. Auch Verteidiger Tomas Gulda schnürte die Schlittschuhe bereits für Kassel. Der Regensburger Vizekapitän machte in der Aufstiegssaison 2013/14 55 Partien für die Huskies. Für Kassel ist die Bilanz in ersten Duellen gegen Aufsteiger in der DEL 2 positiv. Gegen Selb gab es vergangene Saison zwar eine Niederlage gegen den damaligen Neuling, zuvor setzten sich die Huskies aber fünfmal durch.

Von Björn Friedrichs

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