Gerüchteküche brodelt über seine Zukunft

DEL: Augsburger Panther trennen sich von Ex-Husky Derek Dinger

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Kassel. Wenn sich ein DEL-Team von Spielern trennt, ist das zunächst einmal nichts Überraschendes. Die Augsburger Panther, für die die Sommerpause nach dem Verpassen der Playoffs bereits begonnen hat, machen deshalb schon jetzt ihre Personalveränderungen öffentlich.

Der Klub trennt sich gleich von sieben Spielern – und darunter ist auch der Kasseler im Team, Derek Dinger. Die Entscheidungen hätten „unterschiedliche Gründe“, hielten die Panther die Begründung allgemein. Und Dinger selbst? Ist erst einmal zurück in der Heimat. Auch das ist nichts Überraschendes. Denn die Sommer verbringt der 30 Jahre alte Verteidiger jedes Jahr hier, wohnt im Haus seiner Familie, die Oma ist großer Eishockey-Fan und hat eine Dauerkarte bei den Huskies.

Der Kasseler Derek Dinger, hier ein Foto aus dem Jahr 2009.

Klar aber auch, dass schnell Gerüchte ins Kraut schießen, wenn einer wie er wieder auf dem Eishockey-Markt ist: ein Kasseler Junge, der Kasseler mit den meisten DEL-Einsätzen (501) überhaupt, außerdem Deutscher Meister mit Ingolstadt. Angesprochen darauf, wie es nun weitergeht, ist der Verteidiger ganz entspannt: „Augsburg hat es ja gerade erst veröffentlicht. Ich habe bislang überhaupt keine Gespräche geführt und warte erst einmal ab, was passiert. Wenn sich eine Tür schließt, geht immer eine andere auf. Es ist ja erst März und mir rennt die Zeit nicht davon.“

Für viele Klubs ist die Saison noch nicht beendet, sie stecken mitten in den Playoffs. Und es zählt zu den ungeschriebenen Gesetzen des Eishockeys, dass Zu- und Abgänge erst nach Beginn der Sommerpause bekannt gegeben werden – wie eben jetzt in Augsburg.

Im Sommer 2010, nach der Insolvenz des damaligen DEL-Teams, hat Dinger Kassel verlassen und über die Jahre immer wieder betont, dass er sich eine Rückkehr zu einem späteren Zeitpunkt vorstellen könne. „Mein Traum war es immer, irgendwann mal wieder für meinen Heimatverein zu spielen.“

Bleibt also abzuwarten, was nun passiert. Und die Huskies? Angesprochen auf Dinger, lacht Trainer Rico Rossi und bleibt allgemein: „Wir konzentrieren uns aufs Hier und Jetzt. Jeder Spieler ist ein potenzieller Spieler für uns.“ Ob dazu auch Dinger gehört, das wird sich zeigen.

Quelle: HNA

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