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Auftakt in Dresden: Kassel Huskies starten heute in die Hammerwoche

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Von: Michaela Streuff

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Kehrt heute zurück: Huskies-Stürmer Toni Ritter.
Kehrt heute zurück: Huskies-Stürmer Toni Ritter. © Andreas Fischer

Es ist eine richtungsweisende Serie für die Kassel Huskies: fünf Spiele in zehn Tagen. Heute Abend starten sie mit dem Auswärtsspiel in Dresden (19.30 Uhr) in die Hammerwoche. Ein Überblick.

Das, was vor den Huskies liegt, erinnert an jenen Spiele-Marathon, den die Eishockeyprofis in der DEl2 rund um die Feiertage absolviert haben. Und er dient als Vorgeschmack auf das, was das ausgemachte Ziel des aktuellen Tabellenachten ist – die Playoffs ab Mitte März. 15 Spieltage sind bis dahin noch zu absolvieren, gleich fünf stehen in den nächsten zehn Tagen auf dem Programm, darunter drei Heimspiele und zwei Derbys. Eine richtige Hammerwoche also.

Die Rechnung macht Huskies-Kapitän Alex Heinrich auf. „Die Serie über die Weihnachtstage hat uns Schwung gegeben. Jetzt müssen wir versuchen, den direkten Weg in die Playoffs noch zu finden und gerade gegen die direkten Konkurrenten Zähler sammeln. Denn das sind Sechs-Punkte-Spiele. Es werden noch 45 Punkte vergeben. Und wenn wir die Hälfte holen, könnten wir den direkten Einzug schaffen.“

Immerhin: Personell hat sich einiges getan. „Toni Ritter und Mike Little sind wieder fit. Wenn mit der Lizenzierung alles klappt, wird auch Neil Manning heute spielen“, sagt Huskies-Trainer Tim Kehler. Ob der Wolfsburger Förderlizenzler Valentin Busch mit nach Dresden fährt, entscheidet sich am Vormittag. Er hat in den letzten Tagen mit den Huskies trainiert. 

Ein Blick auf die Hammerwoche der Huskies:

Auf nach Dresden

(heute, 19.30 Uhr). Die Eislöwen liegen als Neunter sieben Punkte hinter den Huskies und haben mit 148 Gegentoren eine der schwächsten Defensiven der Liga. Kehler sagt: „Wir können viel besser spielen als beim 0:2 vor gut einem Monat in Kassel. Ich hoffe, dass unserer Rückkehrer frischen Schwung aufs Eis bringen.“

Vielleicht hilft ja die Erinnerung ans letzte Gastspiel in Sachsen: Ende Oktober gewannen die Huskies dort 5:2. Es war das letzte Spiel unter Chefcoach Rossi.

Kaufbeuren kommt

(Sonntag, 18.30 Uhr). Die Allgäuer kommen zum Auftakt der Mini-Heimspielserie. Und: Es ist auch der Startschuss für die vier Spiele gegen vier besser stehende Teams. Kaufbeuren belegt nach 37 Spieltagen Rang fünf, liegt zwölf Zähler vor den Huskies und hat die bisherigen beiden Duelle für sich entschieden (1:0 in Kassel und 2:1 nach Verlängerung). 

„Wir haben dort ein richtig gutes Spiel abgeliefert“, erinnert Kehler. Ein neues Gesicht erwartet die Kasseler diesmal: Zu Wochenbeginn reagierte der ESV mit der Verpflichtung des tschechischen Verteidigers Lubomir Stach auf die Ausfälle von Sebastian Osterloh und Julian Eichinger.

Frankfurt kommt

(Dienstag, 19.30 Uhr). Was gibt’s dazu nicht alles zu sagen. Das große Derby gegen den Erzrivalen. Der Höhepunkt der Hammerwoche. Große Lust auf Wiedergutmachung für das 0:4 beim ersten Auftritt der Frankfurter in Kassel. Vorfreude auf eine volle Hütte. Hoffnung auf eine Verbesserung des Zuschauerrekords – Anfang November waren 5200 Fans in der Halle. 

Die Erinnerung an das starke 2:1 am Ratsweg am Vorabend von Heiligabend. „Die Derbys sind die Spiele, auf die sich die Fans besonders freuen, die in der Halle eine besondere Energie freisetzen. Sie sind großartig zu spielen“, erklärt Kehler. Aber er fügt auch hinzu: „Nur aus der Sicht des Trainers ist es ein Spiel wie alle anderen.“

Bad Nauheim kommt

(Freitag, 19.30 Uhr). Das kleine Hessenderby folgt nur drei Tage später. Und Bad Nauheim ist die Mannschaft der Stunde. „Die Roten Teufel sind derzeit das unangenehmste Team der Liga. Sie haben zwar zuletzt in Bietigheim verloren, haben davor aber einen richtigen Lauf hingelegt und sich als Playoff-Kandidat etabliert“, warnt Kehler. Nur die Roten Teufel sammelten mehr Punkte im Feiertagsmarathon als die Kasseler.

Auf nach Weißwasser

(Sonntag, 27. Januar, 17 Uhr). Wieder geht’s für die Kassel Huskies in den Osten. Mit 71 Punkten bleibt der Tabellendritte die größte Überraschung unter den Topteams der DEL2. Für die Huskies gilt: Besser machen als beim 1:4 Ende Oktober in der Lausitz. Damit die Hammerwoche mit einem Erfolgserlebnis in der Ferne endet.

Service: Das ist der Spielplan für die Kassel Huskies in der Saison 2018/2019

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