Vorfreude auf „Heimspiel“

Tolisso verrät: Darum ist das Spiel gegen Deutschland besonders

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Der französische Weltmeister freut sich auf das Duell gegen Deutschland.

Der bayerische Weltmeister Tolisso freut sich auf das Duell gegen seine Kollegen vom FC Bayern. Für ihn wird es etwas ganz besonderes sein, in „seinem“ Stadion in München zu spielen. 

München - Der französische Fußball-Weltmeister Corentin Tolisso vom FC Bayern erwartet zum Auftakt in der neuen Nationenliga am Donnerstag (20.45 Uhr) eine extrem entschlossene deutsche Mannschaft. „Natürlich, Deutschland hat eine schlechte WM gespielt, aber natürlich hat das Team eine große Qualität und es brennt auf Wiedergutmachung. Und was gibt es Besseres, als das gegen den amtierenden Weltmeister zu tun?“, sagte der 24-Jährige dem„Kicker“. „Aber wir wollen uns als würdiger Weltmeister präsentieren und dieses Spiel gewinnen.“

Für den Mittelfeldspieler der Münchner wird es eine ganz spezielle Partie gegen die Mannschaft von Joachim Löw. „Es ist das erste Spiel für uns mit unserem zweiten Stern auf der Brust. Das wird ganz besonders sein. Auch für mich persönlich, weil es gegen viele meiner Mitspieler beim FC Bayern geht, weil es in meinem Stadion, der Allianz-Arena stattfindet. Ich werde es genießen“, sagte Tolisso.

Deutschland gegen Frankreich: Alphonse Areola vor Länderspiel-Debüt

Unterdessen gibt es weiter ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Kapitän Hugo Lloris. Medienberichten zufolge wird der Torwart von Tottenham Hotspur wegen einer Oberschenkelverletzung das Prestigeduell in der Allianz Arena sogar verpassen. Da die etatmäßige Nummer zwei Steve Mandanda von Olympique Marseille wegen einer Verletzung im Kader fehlt, könnte dann Alphonse Areola von Thomas Tuchels Paris Saint-Germain zu seinem Länderspiel-Debüt kommen.

Drittes Team in der Deutschland-Gruppe sind die Niederlande. Der Gruppenerste kämpft im Juni 2019 bei einem Mini-Turnier mit vier Teams um den Nations-League-Titel. Der Letzte der Gruppe steigt in die zweite Division des neuen Wettbewerbs ab.

Auf tz.de* können Sie nachlesen, wen Bundestrainer Jogi Löw für die Länderspiele nominiert hat.

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dpa

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