1. Hersfelder Zeitung
  2. Sport
  3. Fußball

„Hunger auf Revanche“: Thomas Müller erklärt starkes Bayern-Auftreten

Erstellt:

Von: Max Schäfer

Kommentare

Thomas Müller spürt nach der vergangenen Saison einen „Hunger nach Revanche“ und begründet so den guten Saisonstart des FC Bayern München.
Thomas Müller verspürt nach der vergangenen Saison einen „Hunger nach Revanche“ und begründet so den guten Saisonstart des FC Bayern München. (Archivfoto) © Laci Perenyi/Imago

Thomas Müller erklärt den Grund des starken Saisonstarts des FC Bayern. Nach der letzten Saison gebe es einen „Hunger nach Revanche“.

München – Die vorherige Saison verlief für Thomas Müller und seinen FC Bayern München verhältnismäßig enttäuschend. Im DFB-Pokal war nach der 0:5-Pleite gegen Borussia Mönchengladbach Schluss, in der Champions League schieden die Roten im Viertelfinale aus. Müller hat dagegen höhere Ansprüche.

Seine hohen Erwartungen hat der Offensivstart des FC Bayerns erneut untermauert. Der „Hunger der Spieler und des gesamten Vereins auf Revanche“ sei groß, erklärte Thomas Müller, der auf dem Weg zum Rekorspieler ist, und begründet ihn mit den Ergebnissen der vergangenen Saison. „Nach der enttäuschenden Rückrunde in der letzten Saison wollen wir es allen zeigen.“

Thomas Müller über FC Bayern-Auftreten: „Wir kommen mit Gebrüll“

Thomas Müller begründet das veränderte Auftreten und den guten Saisonauftakt der Bayern mit diesem Hunger und berichtet von einem „besonderen Knistern“ im Bayern-Kader. Den Einsatz auf dem Platz beschreibt der Führungsspieler der Bayern wie folgt: „Wir kommen mit Gebrüll!“

Aber nicht nur die veränderte Einstellung ist laut Thomas Müller ein Grund für den guten Saisonstart des FCB, der lediglich durch das 1:1 im Heimspiel gegen Gladbach einen Makel vorweist. Die Bayern seien körperlich und mannschaftstaktisch gut aufgestellt, Bewegungsabläufe und Positionierungen funktionierten bereits gut.

Müller und Nagelsmann heben gute Stimmung beim FC Bayern hervor

Auch Trainer Julian Nagelsmann hob nach dem Pokalspiel gegen Viktoria Köln den „Geist in der Kabine“ hervor, der in der Kabine und auf dem Platz „positiv spürbar“ sei. Dadurch sei es aktuell nicht leicht, gegen den FC Bayern zu spielen. Ebenfalls positiv bewertet Nagelsmann den Konkurrenzkampf um die Mittelfeldposition neben Joshua Kimmich, der durch die Rückkehr von Leon Goretzka weiter verschärft wird.

Trotz guter Ergebnisse und der guten Stimmung bremste Thomas Müller die Euphorie. Gerade mit Blick auf die entscheidenden Spiele in der Champions League im nächsten Jahr bringe die aktuelle Topform wenig, erklärte der Bayern-Star kürzlich. Es gilt laut Müller, die Art, wie der FC Bayern grade Fußball spielt, sowie die gute Stimmung durch das ganze Jahr zu tragen. Enttäuschungen im DFB-Pokal und vor allem in der Champions League können so vermieden werden. (ms)

Auch interessant

Kommentare