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Scholl will kein zweiter Netzer sein

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Mehmet Scholl (rechts) will als ARD-Experte für die Fußball-WM in Südafrika kein zweiter Günter Netzer (links) sein. © dpa

München - Der frühere Nationalspieler Mehmet Scholl will als neuer Fußball-Experte der ARD nicht als Kopie seines Vorgängers Günter Netzer auftreten.

“Bitte, bitte nicht vergleichen. Netzer ist einmalig. Ich finde ihn großartig“, sagte der 39-Jährige in einem Interview des Nachrichtenmagazins “Spiegel“. Sein Ziel sei es, nach der WM in Südafrika vor allem “authentisch“ an der Seite von Moderator Gerhard Delling zu agieren, betonte der langjährige Profi des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München. “Ich werde nicht mit der verbalen Blutgrätsche rumfliegen, ich glaube auch nicht, dass die Leute das wollen.“

Mehmet Scholl - Seine Zeit beim FC Bayern

Einen großen Unterschied zu seinem Vorgänger Netzer kündigte Scholl in dem Interview aber bereits an. “Eine Krawatte werden Sie bei mir nie sehen“, erklärte der Ex-Nationalspieler, der noch bis zum Saisonende als Trainer bei der Drittliga-Mannschaft des FC Bayern fungiert. “Das ist das hässlichste Kleidungsstück, das es für einen Mann überhaupt geben kann. Sage mir doch mal irgendjemand, wozu das gut sein soll. Die ARD weiß, dass es nicht passt, wenn sie mich dahinstellt wie einen Kasperl.“

dpa

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