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Lewandowski-Nachfolger aus der Bundesliga? Stürmer zeigt Interesse - „Macht mich extrem stolz“

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Von: Patrick Mayer

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Torjäger des FC Bayern München: Robert Lewandowski.
Torjäger des FC Bayern München: Robert Lewandowski. © IMAGO / Laci Perenyi

Die Vertragsverhandlungen zwischen Robert Lewandowski und dem FC Bayern München stocken. Ein Mittelstürmer des VfB Stuttgart wird als Nachfolger gehandelt - und ist offenbar nicht abgeneigt.

München/Stuttgart - Ist das ein Rekord für die Ewigkeit? Robert Lewandowski erzielte in der Saison 2020/21 in der Fußball-Bundesliga* 41 Tore. Der polnische Superstürmer stellte damit die Bestmarke von Klub-Ikone Gerd Müller aus der Spielzeit 1971/72 ein, als der bayerische Schwabe für den FC Bayern München 40 Treffer schoss und köpfte.

Verlässt Robert Lewandowski den FC Bayern? Stockende Gespräche in München

Es sind superlative Zahlen, die Fans des deutschen Rekordmeisters* und des Fußballs hierzulande lange nicht mehr sehen werden? Fakt ist: Erling Haaland steht vor einem Abschied von Borussia Dortmund, und Lewandowski könnte die Säbener Straße in München* nach acht Jahren in diesem Sommer tatsächlich verlassen. Am Osterwochenende berichtete FCB-Vorstandschef Oliver Kahn von kniffligen Vertragsgesprächen der Münchner Bosse um Sportvorstand Hasan Salihamidzic mit dem Ausnahmekönner.

Dass ich mit den Bayern in Verbindung gebracht werde, ist eine riesengroße Ehre.

Sasa Kalajdzic (VfB Stuttgart)

Die Bayern müssen deshalb zweigleisig fahren. Heißt: Sie unternehmen alle Anstrengungen, um Lewandowski zum Bleiben zu bewegen, müssen aber gleichzeitig Budget für einen oder mehrere mögliche Nachfolger freimachen. Umso länger sich eine Einigung im Vertragspoker mit dem 33-Jährigen hinauszögert, dessen Kontrakt im Sommer 2023 ausläuft, desto schwieriger wird freilich auch die Suche nach Ersatz.

Mittelstürmer des VfB Stuttgart: Sasa Kalajdzic.
Mittelstürmer des VfB Stuttgart: Sasa Kalajdzic. © IMAGO / camera4+

Sasa Kalajdzic vom VfB Stuttgart: Nachfolger von Robert Lewandowski beim FC Bayern?

Namen werden in diesem Kontext fleißig gespielt. Darunter ist auch Sasa Kalajdzic vom Bundesliga-Konkurrenten VfB Stuttgart*. Der 24-jährige Österreicher spielt nach einer langwierigen Schulterverletzung eine gute Rückrunde, erzielte in zehn Partien der zweiten Halbserie vier Tore und bereitete zwei weitere Treffer vor. Das ist gut, aber nicht überragend. Das gilt auch für die Bilanz des Wieners in der Vorsaison, als er immerhin 16 Tore schoss. Aber: Reicht das für das Attribut Lewandowski-Nachfolger?

Zuletzt hatte das Fachmagazin Kicker Mittelstürmer Kalajdzic in München ins Spiel gebracht. Der 2,00 Meter große Angreifer nahm nun Stellung dazu - und zeigte Interesse an einem Transfer. „Dass ich mit den Bayern überhaupt in Verbindung gebracht werde, ist eine riesengroße Ehre und Bestätigung für meine sehr guten Leistungen. Das macht mich auch extrem stolz“, zitiert die österreichische Kronen Zeitung den Stuttgarter, der mit dem VfB mitten im Abstiegskampf der Bundesliga* steckt.

Im Video: Oliver Kahn spricht über Vertragspoker mit Robert Lewandowski

Es habe noch keinen konkreten Kontakt gegeben, „weil mich zurzeit nur der Klassenerhalt interessiert“, erklärte Kalajdzic weiter: „Ich habe mit Stuttgart ein korrektes Verhältnis. Wir werden sehen, was im Sommer passiert.“ (pm) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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