Auf Ballon d‘Or-Gala

„Es lag was in der Luft“: Lewandowski spricht über einen möglichen Wechsel zu Real Madrid

Für den FC Bayern ist Robert Lewandowski derzeit die Lebensversicherung. Auf der Ballon d‘Or-Gala sagte er etwas, das Bayern-Fans zumindest kurz erschrecken lässt.

  • Robert Lewandowski gilt als bester Mittelstürmer der Welt.
  • In der Bundesliga jagt der 31-Jährige viele Rekorde. 
  • Bayer 04 Leverkusen lehnte den Bayern-Star einst ab.
  • Der Pole wäre beinahe einmal zu Real Madrid gewechselt. 

Update vom 4. Dezember 2019, 17:15 Uhr: Was wäre der FC Bayern derzeit ohne Robert Lewandowski. Der Pole präsentiert sich in bestechender Form und hat maßgeblichen Anteil am Erfolg des Rekordmeisters. Seine Zwischenbilanz: die fantastische Quote von 27 Toren in 21 Spielen.

Jetzt sagte Lewandowski etwas, das Bayern-Fans zumindest kurz den Atem stocken lassen dürfte. Auf der Ballon d'Or-Gala in Paris bestätigte „Lewy“ dem spanischen Fernsehsender El Chiringuito de Jugones, dass er vor seinem Wechsel zum FCB fast zu Real Madrid gewechselt wäre.

Robert Lewandowski über Real Madrid: „Es lag was in der Luft“

Der Reporter fragte ihn: „Was ist zwischen ihnen und Real Madrid vor zwei, drei Jahren passiert? Wieso spielen Sie nicht in Madrid?“ Lewandowski antwortete: „Vor vier, fünf oder sechs Jahren lag was in der Luft.“ Er entschied sich 2014 dagegen, verließ Borussia Dortmund in Richtung München. Jetzt, fuhr der 31-Jährige fort, sei es für einen Wechsel zu den Königlichen zu spät. "Ich bin glücklich in München.“ Hier habe er alles, was er brauche.

Währenddessen wurden die neuen Auswärtstrikots des DFB geleakt. Jürgen Klinsmann sorgte außerdem für einen Lacher auf einer Pressekonferenz. Und Erling Haaland ist weiterhin im Fokus der Spitzenteams.

„Nicht Bundesliga-tauglich“: Verein lehnte Lewandowski ab - jetzt spottet sein Berater

München - Robert Lewandowski ist vierfacher Torschützenkönig in DFB-Pokal und Bundesliga und mit 218 Treffern auch der erfolgreichste ausländische Knipser in der deutschen Beletage. Bayer 04 Leverkusen wird sich doppelt ärgern, den Rekordjäger nicht in den eigenen Reihen zu wissen. Und muss dafür nun auch noch Häme ertragen. 

Der Werksverein hatte den Polen einst wohl tatsächlich als „nicht Bundesliga-tauglich“ eingestuft und von einer möglichen Verpflichtung Abstand genommen. Das verrät dessen Berater Maik Barthel in seiner bissigen Antwort auf eine Twitter-Reaktion der Leverkusener

Bayer 04 Leverkusen stichelt gegen Lewandowski - Berater schaltet sich ein

„Ich muss es zugeben... Ich bin süchtig danach, Tore zu schießen“, hatte Lewandowski vor der Begegnung mit der Werkself wissen lassen. Die bot ebenfalls noch vor dem Spiel ihre Unterstützung an: „Wir können helfen, das zu heilen.“

Tatsächlich blieb Lewandowski dann zum zweiten Mal in Folge torlos. Im Top-Spiel gegen Bayer wollte es vor dem Tor einfach nicht klappen. Aber das ist für Maik Barthel kein Grund, seinem Superstar nicht zur Seite zu stehen. Der Lewandowski-Berater ist ohnehin dafür bekannt, medial gerne auf den Putz zu hauen. Und so bekam Bayer nun seine Häme ab

„Hatten wir schon mal erwähnt, dass die Scouting-Abteilung von Bayer 04 diesen Stürmer als nicht Bundesliga-tauglich angesehen hatte und deshalb von einer Verpflichtung Abstand genommen hat“, fragt er polemisch, „Aber macht euch ruhig weiter lustig!“

Lewandowski „nicht Bundesliga-tauglich“: Bayer Leverkusen leistete sich krasse Fehleinschätzung

Mit dem Spott wird Bayer Leverkusen umgehen können, auch wenn die Antwort von Maik Barthel gesessen haben dürfte. Zu wissen, dass man einen Spitzenstürmer wie Lewandowski einst einfach ablehnte, wird schwieriger zu verdauen sein. 

Der Pole geht zwar mit seinen 31 Jahren schon auf das gehobene Fußballer-Alter zu, ist aber einer der fittesten Athleten im Sport. Das ist kein Zufall. Der Musterprofi lebt sehr bewusst, gemeinsam mit Ehefrau Anna, die nun einige Details zu Fitness-Tricks ihres Mannes verriet. 

Rubriklistenbild: © AFP / FRANCK FIFE

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