Ex-Nationalspieler

Union Berlin dementiert Spekulationen um Kruse-Verpflichtung

Wird mit dem 1. FC Union Berlin in Verbindung gebracht: Max Kruse. Foto: Carmen Jaspersen/dpa
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Wird mit dem 1. FC Union Berlin in Verbindung gebracht: Max Kruse. Foto: Carmen Jaspersen/dpa

Berlin (dpa) - Profifußball-Geschäftsführer Oliver Ruhnert hat eine angeblich feststehende Einigung des 1. FC Union Berlin mit dem ehemaligen Nationalspieler Max Kruse dementiert.

"Das wird weder heute, noch morgen, noch übermorgen der Fall sein. Wir kommentieren auch keine Personalien", sagte Ruhnert den Online-Ausgaben der "Bild" und "B.Z.".

Zuvor hatten die Zeitungen über neue Gerüchte um einen Vertrag für den 32-Jährigen bei den Eisernen berichtet. Angeblich soll Kruse auch schon beim individuellen Training in der Hauptstadt gesehen worden sein. Auf seinem privaten Instagram-Kanal antwortete der Angreifer am Donnerstag mit Ironie darauf: "Gutes Wetter hier in "Berlin"", schrieb Kruse zu einem Video, das ihn am Pool im Urlaub auf Ibiza zeigen soll. Kruses Berater kommentierte die Berichte nicht.

Die türkische Nachrichtenagentur DHA hatte am vergangenen Freitag über eine mögliche Bundesligarückkehr Kruses bei Union berichtet. Kruse spielte zuletzt bei Fenerbahçe Istanbul in der Türkei und kündigte dort Mitte Juni vorzeitig seinen Vertrag. Der Ex-Profi von Werder Bremen, dem VfL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach begründete diesen Schritt mit noch ausstehenden Gehaltszahlungen.

Der Stürmer hatte zuletzt öffentlich mit einem Comeback in Deutschland geliebäugelt. "Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich meine Zukunft in der Bundesliga sehen", sagte Kruse Ende Juni im TV-Talk "Sky 90" und ergänzte: "Ich werde meine Karriere auf jeden Fall fortsetzen. Wo, wird man sehen. Ich bin für vieles offen. Entscheidend ist, dass der nächste Club zu mir passt."

© dpa-infocom, dpa:200716-99-810865/4

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